Mittwoch, 20. Juni 2018

Rezi zu "Klipp Klapp" von Mari März

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Klipp Klapp - und du bist tot



Klappentext:

Strafversetzung! Lisbeth Schwintowsky, engagierte Kriminalkommissarin mit Herz und Hirn, wird unversehens in die tiefste Provinz katapultiert. Adieu Berlin, willkommen Brandenburg! Doch was zunächst wie ein persönlicher und beruflicher Rückschlag erscheint, entpuppt sich schnell als das genaue Gegenteil. Lisbeth trifft auf unkonventionelle, liebenswürdige Kollegen, umgeben von einem Sumpf aus Intrigen und düsteren Machenschaften. Im Mühlbach wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, bald stößt das Ermittlerteam auf einen zwielichtigen Bürgermeister, die verhaltensgestörte Sandra und ein trauriges Familiengeheimnis …

Meine Meinung

Cover:

Das Cover gefällt mir gut, aber irgendwie finde ich nicht, dass es zum Inhalt passt.

Inhalt:

Also der Titel ist im Redrum Verlag als Thriller veröffentlich worden.

Ich persönlich bin ja ein absoluter Thriller-Fan und für mich hat leider das Buch mehr einen Krimieindruck hinterlassen, als einen Thrill. Ich habe mich aber nichts desto trotz super unterhalten gefühlt.

Es geht - wie ihr im Klappentext schon lesen könnt - um Lisbeth, die nach ihrem letzten Fall und einem Vorkommnis auf ihrer alten Dienstelle strafversetzt wird. Angeblich hat sie sich über Befugnisse hinweggesetzt, aber wie wir im Laufe des Buches erfahren, geht die Geschichte tiefer als sie nach außen hin wirken soll.

Als nun also Lisbeth in der neuen Dienstelle ankommt, wird sie von ihrem neuen Chef und den weiteren Kollegen herzlich aufgenommen. Viel Zeit hat sie aber nicht um sich einzugewöhnen, denn schon wird sie mit der Praktikantin Katti zu einem Mordfall gerufen. An einer alten Mühle wurde eine junge Frau tot aufgefunden, mit einem Strauß in der Hand und in einem Brautkleid. Das alles wäre noch nicht so "spektakulär", wenn diese Mühle nicht ausgerechnet dem Bürgermeister gehören würde.

Und schon beginnen, die Ermittlungen, die so viele Fragen rund um die verschwundene Ehefrau des Bürgermeisters und dessen Kinder aufwühlt.

Taucht ein in die Welt der Geheimnisse rund um die Mühle und ihre Bewohner. Lernt auch die Geschichte hinter Lissy kennen, die durch diesen Fall auch mit Katti näher kommt und sich ein unsichtbares Band der Freundschaft webt.

Mir hat der Schreibstil von Mari sehr gut gefallen wodurch ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen konnte.

Die Protagonisten und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sind super ausgearbeitet und besonders Lisbeth und Katti haben mir durch die offene Art der Kommunikation sehr gefallen.

Ich fand es auch super, als westdeutsches Kind, hinter einige Fassaden der ostdeutschen Geschichte sehen zu können, und wie heute noch das ein oder andere tief verankert in den Köpfen der Menschen schlummert.

Ich bin gespannt, wie die Trilogie weiter geht.

Wer jetzt Lust hat in das Buch rein zu lesen, kann es sich direkt hier bestellen.

Für mich persönlich zwar kein Thriller, aber ein absoluter Kriller :)

Von mir gibt's 5 von 5 Pfoten

Schnurrigst - Eure Kitty

Reisebericht Irland - Tinahely (Wicklow Mountains)

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Hey ihr Schnurries,

ich freue mich, dass ich euch etwas über meine Reise (bzw. unsere denn mein Mann war ja mit dabei) nach Irland, genauer gesagt, in die Wicklow Mountains nach Tinahely erzählen kann.

Vorgeschichte:

Begonnen hat alles mit einer "verrückten Idee" einer "irren" Autorin und mir. Ich kenne Eva nun schon ein paar Jahre über Facebook und habe ihr hin und wieder meinen Schmuck per Post geschickt. Irgendwann meinte sie dann: "Die nächste Bestellung möchte ich aber persönlich geliefert haben!" Und so wurde dieses Jahr aus genau diesem Ausspruch Wahrheit. Nachdem Eva gepostet hatte, dass sie nächstes Jahr wieder nach DE zieht, haben wir uns ganz spontan entschlossen, dass wir sie und ihren Mann besuchen kommen und uns eine kleine Auszeit nehmen. Und nach dem wir uns per Whatsapp "beschnuppert" haben, fanden wir es eine super Idee uns endlich in echt zu treffen.

Diese Dame ist schuld <3 (links)

Reiseplanung:

So eine Reise nach Irland muss natürlich auch gut organisiert sein, besonders, wenn man wie wir, ca. 2 Autofahrstunden von Dublin entfernt in den Wicklow Mountains Urlaub macht.

Da wir auch Eva und ihren lieben Bernd nicht zu sehr strapazieren wollten, habe ich so gut es eben ging die Reise geplant.

Gebucht habe ich über Ryanair direkt, da mir dieser Flug am günstigsten angezeigt wurde. Ich hab natürlich mehrere Fluglinien verglichen. Wir haben dort die mittlere Preiskategorie gewählt, da wir neben dem Gepäckkoffer auch einen Handgepäckkoffer und eine Handtasche mitnehmen wollten. Also ich. Mein Mann hat natürlich keine Handtasche dabei gehabt ^^.

Bei dieser Option hatten wir auch den Vorteil, dass wir bei der Kofferabgabe und der Kontrolle schneller drankamen. Mein Mann schimpft bei sowas immer, weil er sagt, man spaltet die Gesellschaft in zwei Kategorien, aber auf dem Rückflug war er sehr dankbar, dass wir den "Anstehstress" dann nicht hatten morgens.

Dann musste ich mich noch darum kümmern, dass wir vom Flughafen in Dublin nach Tinahely kommen. Das war gar nicht so einfach, denn wenn man kostengünstig reisen möchte, dann muss man Umsteigen in Kauf nehmen.

Also hab ich erst mal recherchiert, wie man da überhaupt hin kommt. Ich habe einen Bus für Wicklow gefunden, der uns auch in Dublin geholt hätte. Leider sprengte das unser Budget. Gut, Alternativen finden. ich habe dann, dank der Hilfe von Mike von Wicklow Bus, den Hinweis bekommen, dass man mit dem Bus zur Connolly Station und von dort nach Rathdrum fahren kann. Dort könne er uns dann abholen.

Na das klingt doch einfach. Also online dann die Zugtickets gekauft, per Visa bezahlt und schwupp, ein Problem weniger. Den Bus zur Connolly Station haben wir im Bus bezahlt. Mit Mike habe ich auch super nett geschrieben zwischenzeitlich, und er hat uns dann einen guten Preis für die Fahrt von Rathdrum nach Tinahely gemacht.

Somit war die Planung selbst erledigt für die Reise von München nach Tinahely.



Flug München - Dublin:

Ohne große Probleme, konnten wir vor Ort am Münchner Flughafen unser Gepäck abgeben und durch die Sicherheitskontrollen.

Ihr solltet beim Reisen immer darauf achten, dass ihr keine Flüssigkeiten dabei habt, und wenn dann nur in den vorgegebenen Mengen. Das erspart euch Ärger und Zeit. Die elektronischen Geräte könnt ihr auch schon vorbereiten für die Sicherheitskontrolle, denn dann kommt ihr ganz zügig voran.

Dann heißt es nur noch die Zeit überbrücken zum Flug selbst.

Ich habe mir einen Cappuccino gegönnt und eine Butterbreze, mein Mann der immer recht nervös ist beim Fliegen (war auch immerhin erst sein zweiter Flug) hat sich ein Weißbier und ein Sandwich gegönnt.

Im Flieger selbst ging alles dann ganz einfach, dank der Sitzplatzreservierung.

Mein Handgepäckkoffer habe ich vorab in so einen Sammelwagen gelegt, das mache ich künftig nicht mehr, denn ich war ganz nervös dann in Dublin weil ich nicht wusste wo ich ihn wieder her bekomme ^^ (typisch ich).



Ankunft Dublin:

In Dublin selbst lief alles wirklich wie geschmiert, bis auf die kleine eben erwähnte Sache mit meinem Handgepäckkoffer ^^. Aber ich kann euch beruhigen, er landete mit dem normalen Gepäck am Laufband.

So, erst mal mussten wir uns zurecht finden am Flughafen, aber da dieser wesentlich überschaubarer als unserer in München ist, war das alles einfach. Wir sind dann zum Ausgang raus und haben uns dann den Bus gesucht, der Connolly Station fährt. Es gibt dort viele Busse und ich muss gestehen, wirklich sehr verwirrend. Aber ich glaube, wenn man sich in einer Stadt nicht auskennt ist das immer so.

Der Bus war genial. Dort gab es Ablagefächer für die Koffer und man kann - so wie glaub ich in jedem Bus in Dublin - auch oben sitzen. Da wir aber einen Platz unten gefunden hatten, blieben wir bei unseren Koffern/Taschen.

An der Connolly Station sind wir dann ausgestiegen und haben uns zur Zugstation durchgefragt. Im Prinzip hätten wir nur gerade aus müssen, aber fragen kostet ja nichts.

Dort hatten wir leider das Pech, dass auf der Strecke ein Weichenschaden war und wir mussten auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Toll. In dem Bus war eine Familie die eine schön fettige Salamipizza gegessen hat. Ihr könnt euch ja vorstellen wie es mir als Vegetarier da ging.

Also gut, dann sind wir irgendwann endlich in einem Ort angekommen, dessen Namen ich tatsächlich schon wieder vergessen habe, um dort ne halbe Ewigkeit drauf zu warten, dass wir dort in den Zug nach Rathdrum steigen dürfen. Yeah, nach knapp 30 Minuten gings dann endlich weiter.

In Rathdrum angekommen habe ich dann Mike verständigt dass wir da sind. Leider waren wir natürlich zu spät und er hat eine Fahrt dazwischen geschoben. Also wieder warten. Ich kann euch sagen, als ich da an dem spärlichen Bahnhof stand war meine Laune kurzfristig echt am Boden. Es war kurz davor zu regnen, es gab keine gute Sitzgelegenheit, Kalt war mir und Hunger hatte ich auch. Und wenn ich mal Hunger hab, dann aber .... haha. Nach ca 40 Minuten kam Mike dann und wir konnten endlich zu unserer Unterkunft für die nächsten 2 Tage. Zu Madeline's B & B in Tinahely.

Tinahely ist ein wirklich kleiner süßer Ort. Wenn die Einwohnerzahlen usw. interessieren kann sich ja hier mal die Daten von 2016 ansehen :)



Hier ein paar kleine Eindrücke aus Tinahely


Das hier ist ein altes "Courthouse", in dem Verhandlungen statt gefunden haben. Unten im Keller, hat mir die Dame gesagt, die jetzt dort arbeitet, gibt es sogar noch Zellen, in die die Verurteilten danach eingesperrt wurden. Diese stehen aber leider nicht zur Besichtigung zur Verfügung.


Dieses Gebäude ist das Zentrum von Tinahely. Es ist eine Bücherei. Um sie herum läuft ein Kreisverkehr und an den Rändern sind kleine Geschäfte und Pubs.

Tinahely ist ein beliebter Ort für die Wanderer, die in den Wicklow Mountains ihre Zeit verbringen. Wir haben erfahren, dass es eine Organisation gibt, die für die Wanderer das Gepäck an den B & Bs abholt und zur nächsten Station fährt. Somit haben die "Hickers" nur den Proviant für unterwegs zu schleppen und müssen sich nicht um ihre Koffer kümmern. Ich finde das super.

Also wenn ihr je hier landet, dann lasst euch unbedingt von Madeline versorgen und geht auch unbedingt zu O'Connors Bar & Lounge essen. Das Essen dort ist ne Wucht, die Nachspeise göttlich und der Service einmalig. Anscheinend wurde hier sogar für eine berühmte Netflix Serie gedreht, denn hier kamen einige Touristen rein nur um sich mit dem Wirt knipsen zu lassen :)

Das hier ist das O'Connors von innen




Und hier ein Bild der Nachspeise namens: Death of chocolate... einfach himmlisch ^^


Da ich ja oben schon erwähnte, wollten wir Eva und Bernd nicht zu sehr nötigen, aber wir wollten doch mehr wie 7 Tage bleiben, weswegen wir uns zwei Nächte bei Madeline einquartiert hatten. Ich kann euch sagen, es ist so ein bezauberndes B & B :) Madeline ist eine so herzliche Person und wir haben uns sofort wohl gefühlt.


Hier das B & B von außen. Madeline hat auch ein kleines Restaurant nebenan, aber da sind wir leider nicht in den Genuss gekommen zu essen, da es an den beiden Abenden zu hatte, an denen wir da waren.

Und hier ein paar Bilder von unserem Zimmer. Ich persönlich habe mich dort sehr wohl gefühlt.




Beim Frühstück haben wir nach der Geschichte des Hauses gefragt, und erzählt bekommen, dass das Haus schon seit vielen Generationen im Besitz der Familie ist, und dass sie das Haus jetzt als B & B weiterführt. Ihre Schwester und ihr Mann unterstützen sie tatkräftig.

Am Anfang war es schon sehr ungewohnt, dass wir so viel Ruhe hatten. Klar fuhren ein paar Autos rum, aber alles in allem ist es wirklich ruhig im Gegensatz zu München. Also mussten wir uns überlegen was wir mit der Zeit anfangen. Wir sind viel draußen gewesen und haben gelesen, oder haben uns den kleinen Ort angeschaut. Die Menschen sind so mega nett dort, egal mit wem, man findet immer jemanden zu reden. Egal ob man dich kennt oder nicht, du wirst immer gegrüßt. Also grüße zurück. Alles andere wäre sehr gemein.

Am zweiten Abend haben wir uns dann mit Eva und Bernd getroffen, da wir Schlüsselübergabe gemacht haben. Man, ich sag euch, so liebe Menschen und so aufgeschlossen <3 Ich war sofort hin und weg von der absolut offenen Art der Beiden. Wir haben dann ein paar Stunden geredet und uns kennen gelernt. Glücklich und zufrieden sind wir dann abends ins Bett. :) Am nächsten Tag ging es dann zu Eva und Bernd nach Hause. Und was soll ich sagen: ein Paradies. Ein Haus mitten in den Mountains und nichts drum rum. Außer Kühe und Schafe. So stell ich mir Erholungsurlaub vor.

Hier sind wir nun 7 Tage geblieben. Da unsere Gastgeber fleißig arbeiten waren, im Gegensatz zu uns faulen Säcken, haben wir die Zeit mit Ruhe verbracht. Viel gelesen, und entspannt. Kräfte aufgetankt. Und das kann man hier wirklich wirklich gut.

Und so sieht es dort abends aus



Am Wochenende haben sich Eva und ihr Liebster dann Zeit für uns genommen. Samstag sind wir erstmal shoppen gegangen. Man ich sag euch, man will immer alles haben obwohl man doch nicht alles dann isst. ^^ Was ich aber sagen kann ist, dass ich nie wieder andere Chips wie die Salt & Vinegar von "Walkers". Ich bin jetzt süchtig danach. Und, tja, was soll ich sage, kaum waren wir zurück habe ich einen Karton davon bestellen müssen :/ haha.

Aber kommen wir zurück.

Wir haben an dem Wochenende auch einen Ausflug in den Nationalpark gemacht, in dem wir zum einen eine alte Textilfabrik und den berühmten "Guinness See" angeschaut haben

Hier ein Bild aus dem Nationalpark und der Textilfabrik



Er heißt ursprünglich Lough Tay wurde aber umgangsprachlich nach dem Bier "Guinness" benannt, da er so dunkel wie das Bier selbst ist, und der Strand die Schaumhaube aufsetzt.



Für alle Fans von "Vikings" noch eine Info hierzu: Der See wurde bei den Dreharbeiten benutzt. Hierzu wurde einfach das Meer an den See gesetzt und schwupp, ist somit die Kulisse entstanden, an der die Vikinger mit ihren Schiffen ans Land kommen. Von oben sieht man auch noch die Druckstellen der Bretter für die Fuhren. An den Strand selbst kann man nicht, da dieser im Privatbesitz von jemandem ist.

Wer gerne mehr über den See erfahren möchte kann das gerne hier machen.

Meine eigenen Bilder folgen auch noch (ihr wisst ja, technische Schwierigkeiten).

Anschließend sind wir in ein wahnsinns Pub in Rathdrum gefahren. Das Cartoon Inn. Hierzu gibt es auch eine kleine Geschichte.



Es gab einen Gast, der leider nicht sehr viel Geld hatte. Aber er war durschtig. Also bot er dem Wirt an, sich sein Bier mit Zeichnungen zu erarbeiten. Und somit kam es, dass der Gast das ganze Pub von innen bemalt hat. Und ich kann euch sagen, das sieht mega aus. Auch hierzu kommen noch Bilder. Ich hab nur ein paar gemacht, da der Pub gut besucht war, und ich wegen der DSVGO versucht habe so wenig fremde Menschen zu knipsen wir möglich. Ich hoffe aber dass ich euch einen kleinen Eindruck vermitteln kann.

Neben dem Pub geht ein kleiner Durchgang durch und wenn man hier reingeht, steht man in einem winzig kleinen Gässchen mit verschiedenen Restaurants und Geschäften. Ich fand das super. An dem Wochenende nach unserer Abreise hat dort ein Comicfest statt gefunden. Leider haben wir das nicht mehr erleben können. Aber man kann ja nicht alles haben im Leben :P

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An meinem Geburtstag haben dann Eva und Bernd eine besondere Überraschung für mich geplant, wir sind in den Feenwald und dann Geocatchen. Vom Feenwald hatte ich mir ehrlich gesagt ein bißchen mehr erhofft, aber dafür war der Tag mit Eva und den beiden Männern soooo toll, dass ich rund um zufrieden war.
Und wer sich jetzt fragt was geocatching ist, der wir in einem anderen Beitrag darüber informiert (dieser folgt auch bald).



Ja was soll ich sagen, der Abschied nahte dann leider viel zu schnell. Wir sind dann aber am letzten Tag in der früh mit Eva und Bernd nach Dublin gefahren, denn wir wollten dort die Stadt noch unsicher machen. Für die letzte Nacht haben wir uns ein B & B in der Nähe vom Flughafen gebucht, da wir sehr früh wieder nach Hause geflogen sind.

Der Abschied war echt traurig, daher haben wir ihn so knapp wie möglich gehalten. Anschließend sind wir erst ins Hotel und haben dort unsere Koffer abgegeben und dann Dublin unsicher gemacht. Erst mal haben wir gefrühstückt und dort einen Schlachtplan entworfen. Als wir dann erfahren haben, dass es eine Hopp on Hopp of Fahrt mit deutscher Reiseführung gibt, haben wir hierfür gleich Tickets gekauft.

Bis zur Abfahrt hatten wir dann noch Zeit und sind in den Souvenierladen "Carrolls". Also wenn ihr vorhabt so wenig Geld los zu werden wie möglich, dann meidet diesen Laden. Dieser hat alles was ihr wollt, aber nicht braucht, und dennoch kauft. Mit unseren Errungenschaften haben wir dann eine wundervolle Bustour quer durch Dublin gemacht, mit vielen tollen Informationen rund um die wunderschöne Stadt. Wenn ihr dort seit, dann schaut unbedingt, dass ihr die deutsche Tour belegt, denn die war wundervoll. Es wurden vom Fahrer auch irische Lieder gesungen. Wirklich tolle Tour.

Und wenn man sich ein Mehrtageticket kauft, dann kann man nach der Tour nochmal fahren und dann die einzelnen Stationen besichtigen.

Wir haben dann einen kurzen Abstecher zu einem Tättowierer gemacht (mein Mann wollte unbedingt ein Souvenier) und sind dann anschließen in die Christ Church Kathedrale und in die Dublinia-Ausstellung. Wenn man beides ansehen möchte, dann empfiehlt sich ein Kombiticket.

Leider war es dann schon recht spät und wir haben es nicht mehr geschafft in die Bibliothek des Trinity Colleges zu gehen. Aber das macht nichts, dann habe ich einen Grund nochmal nach Dublin zu reisen :)

Hier ein paar Bilder aus Dublin gemacht vom Bus aus <3

Abend sind wir dann nur noch todmüde ins B & B gefahren und haben unsere Kofferlage gecheckt, da wir ja so viel geshopped hatten mussten wir drauf achten wie schwer unsere Koffer sind.

Unser Ausblick dann am letzten Abend aus dem B & B



Und mit diesem wunderschönen Sonnenuntergang sind wir seelig eingeschlafen.

Rückflug:

Am nächsten Morgen sind wir dann mit dem Airport-Shuttle recht früh zum Flughafen. Auch da hat uns unser "Fast-Ticket" echt nen richtigen Vorteil verschafft. Wir konnten unsere Gepäckstücke super schnell abgeben und uns noch nen Kaffee gönnen bevor es in den Flieger ging.

Und was soll ich sagen, der Rückflug war so traumhaft schön, denn wir hatten wunderschönstes Wetter, aber seht selbst <3

Und wer gerne ein Video vom Start sehen möchte, kann dies hier machen

https://www.youtube.com/watch?v=PltGBthafFw&t=4s

Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, Danke fürs lesen.

Und einen Tip für alle, die gerne eine Städtereise machen möchten (bei uns war es ja Erholungsurlaub). Seht euch die Seite www.dublin.de an. Hier bekommt ihr echt gut Informationen rund um die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten. Und organisiert euch am Besten einen Dublin Pass. Ich habe mir nun einen für die Romreise angeschafft und denke das ist ein super Angebot bei dem man wirklich Geld sparen kann.

Meine Erfahrungen für die Romreise bekommt ihr dann im Juli, da geht's nämlich ganz alleine in die weite Welt und auf Städtereise. Also viel mehr zu berichten.

Ein dickes Schnurr auch an unsere tollen und herzlichen Gastgeber Eva und Bernd. Danke für die wahnsinns "irre" Zeit :*



Und wer gerne wissen will wie es ist, wenn man von Berlin nach Irland zieht, der sollte unbedingt Evas Buch "One Way Ticket nach Dublin" lesen. Hier könnt ihr mal reinblicken

Und Bilder kommen dann noch im Laufe der restlichen Woche.

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen.

Ein Schnurr auch an Euch :*
Eure Kitty

Mittwoch, 13. Juni 2018

Rezi zu "Silberschwingen - Die Erbin des Lichts" von Emily Bold

Diese Rezi beinhaltet Werbekontent


(Bildquelle: Netgalley)

Zum Inhalt

Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag spürt Thorn mitten im Unterricht, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie kann kaum atmen, ihr Rücken glüht, und schließlich gibt sie dem Impuls nach, aus dem Klassenzimmer zu stürmen. Sie rennt über den Schulhof, getrieben von einer unerklärlichen Macht in ihr. Was Thorn nicht weiß: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge. Mit ihrer Verwandlung schwebt sie plötzlich in höchster Gefahr, denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien – der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen – von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.

Meine Meinung:

Cover:
Dieses Cover ist einfach unglaublich. Es schimmert einfach wunderschön in Regenbogenfarben. Das Mädchen auf dem Cover ist super passend zum Inhalt.
Ich habe eine Hardcoverausgabe und muss zugeben, dass auch das Buch selbst ohne Umschlag wunderschön ist. Auch der "Karton" schimmert in vielen verzaubernden Farben.

Inhalt:

Wie ihr in der Inhaltsangabe schon lesen könnt, geht es um ein junges Mädchen namens Thorn, das kurz vor ihrem 16. Geburtstag erfährt, das sie ein "verbotenes Kind" einer Silberschwinge und eines Menschen ist, und das nun ihre Verwandlung in ein Halbwesen kurz bevor steht.

Durch diese Tatsache kommt sie Riley näher, der mit seiner Clique auf die selbe Schule wie Thorn geht. Er selbst ist, wie sich schnell herausstellt, auch eine Silberschwinge, aber ein Rebell. Er ist auf ihren Schutz bedacht, was aber leider ein wenig nach hinten los geht, als sie von Lucien, dem Sohn des Silberschwingen-Oberhauptes, gejagt und gefangen werden. Nun bekommt die ganze Geschichte um Thorn eine ganz andere Wendung: Um ihr Leben zu retten, wird sie an Luciens Seite als seine "Versprochene" gestellt, Riley wird entsprechend bestraft und in den Kerker geworfen.

Jedoch hat alles einen Preis, wie Thorn schnell lernen muss, denn "Nyx", die Luciens erste Versprochene war, ist derart gekränkt davon, dass sie nun ersetzt wird, dass sie einen hinterhältigen Plan schmiedet, wie sie Thorn schnell und "sauber" los wird. Jedoch hat sie nicht damit gerechnet, dass sich Lucien und Thorn tatsächlich von einander angezogen fühlen.

Wie es um die vier bestimmt ist, und wie es ausgeht, müsst ihr selbst lesen.

"Silberschwingen" ist mein erstes Buch, das ich von Emily gelesen habe. Ich mag den Stil, wie sie das Jugendbuch geschrieben hat, sehr gerne. Sie hat die Hauptpassagen aus der Sicht von Thorn geschrieben, und wenn sie über einen anderen Char schreibt, geschieht dies in der 3. Person. Das hat mir gut gefallen.

Es gibt kleine intimere Stellen in dem Buch, die aber so liebevoll und zurückhalten geschrieben sind, dass ich mir gut vorstellen kann, dass es für jüngere Leser sehr aufregend zu lesen ist, aber nicht zu "hart" wie in manch anderen Büchern zur Sache geht.

Auch die Zerrissenheit von Thorn, und die Gefühle, die sie Riley und Lucien gegenüber hat, und auch wie sie versucht mit ihrer derart konfusen Situation umgeht, finde ich super überzeugend geschrieben.

Allgemeines:

"Silberschwingen - Erbin des Lichts" ist der erste von zwei Bänden. Ich freue mich darauf bald den zweiten Teil in den Händen zu halten, denn der erste hört mit einem sagenhaften und sehr vielversprechenden Ende auf.

Sogar für mich als "alte Frau" ^^ ist dieser Jugendroman aus dem Planet-Verlag ein absolutes Lesevergnügen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen herzlichen Dank an der Stelle an Katja Koesterke von "Netzwerk Agentur Bookmark"

Und wer jetzt neugierig geworden ist, kann hier sein eigenes Exemplar erwerben.

Das Buch gibt es als gebunden Ausgabe und als eBook.

Ich persönlich hätte mir eh das gedruckte Buch gekauft. Und als ich nun für die Rezi recherchiert habe, habe ich auch den eBook Preis gesehen und muss gestehen, ich persönlich finde 12,99 Euro für ein eBook definitiv zu viel im Verhältnis zu 16,00 Euro für ein Hardcover Buch. Aber das liegt ja immer im Auge des Betrachters. Mir ist es zu viel, aber ich bin ja eh ein Fan von "richtigen" Büchern :) Die riechen viel Besser <3

Also alles in allem kann ich nochmal sagen, dass das Buch ein wundervolles Fantasy-Jugendbuch ist, das einen von der ersten bis zur letzten Seite mitfühlen lässt. Es geht mal um ganz andere Fabelwesen, die aber dennoch so nah an uns Menschen dran sind. Ein wundervolles Buch hat Emily da gezaubert. Danke hierfür.

Von mir gibt es 5 von 5 Pfoten, für alle, die auf Bewertungspunkte wert legen <3

Ich schnurr ganz laut für die Schwingen - Eure Kitty

Samstag, 9. Juni 2018

Rezi: „Never knowing“ von Chevy Stevens



Klappentext:
„In mir fließt das Blut eines Mörders. Ich habe Angst. Vor ihm. Und vor mir.“ Seine Eltern kann sich niemand aussuchen. Aber was, wenn dein Vater ein gesuchter Serienkiller ist?

Meine Meinung:
Ich habe das Buch vor vielen Jahren als kleine Handtaschenausgabe vom Fischer Verlag gekauft. Irgendwie hat mich das Format total angemacht. Es passt wirklich in die Hosentasche. Und ich liebe Thriller. Daher hat mich der Klappentext auch sofort angesprochen.

Nachdem es nun so viele Jahre im Schrank lag, habe ich es nun endlich auf meinem Flug nach Irland gelesen.

Hier meine Meiung darüber.

Cover:

Also, das Cover finde ich hat mit dem Inhalt nichts zu tun. Es ist hübsch, aber mehr auch nicht.

Inhalt:

Es geht um eine Frau, Sara, die als Baby adoptiert wurde und nun, nach vielen Jahren auf der Suche nach ihrer leiblichen Familie ist. Als sie endlich auf ihre „echte“ Mutter trifft, und diese nach ihrem leiblichen Vater frägt, stößt diese von sich weg und macht ihr zu verstehen, dass sie von ihr nichts wissen will, und sie nie wieder sehen will.

Völlig verstört und mit dem Gefühl, dass Julia (ihre leibliche Mutter) ihr etwas verheimlicht, fährt sie nach Hause mit dem Plan einen Privatdedektiv zu beauftragen mehr heraus zu bekommen.

Gedacht getan, doch als sie das Ergebnis erfährt, wünscht sich Sara, sie hätte nie nachgeforscht. Es stellt sich heraus, dass ihr Vater ein - immernoch - gesuchter Serienkiller ist, und Julia die bisher einzige Überlebende.

Leider dauert es nicht lange und die Presse bekommt davon Wind und macht es Publik. Und nun beginnt der Wettlauf mit der Angst, denn durch die Presse hat auch ihr Vater von ihr erfahren und sucht nun den Kontakt.

Wie Sara es schafft, den Spagat zu schaffen, ihre Tochter Anny, ihren Verlobten Evan und ihr eigenes Leben zu schützen, könnt ihr dann selbst nachlesen.

Ich fand den Schreibstil von Chevy Stevens sehr gut. Es war mein erstes Buch von ihr, daher kann ich es, wie manch andere es gemacht haben, nicht mit anderen Werken vergleichen. Vielleicht auch gut so.

Ich war immer gut unterhalten und auch die Spannung war in einem wirklich guten Kontrast mit den emotionalen Elementen.

Ich habe mich bis zum Ende amüsiert. Ich fand das letzte „Aufbäumen“ der Geschichte zwar unnötig, aber die Aufklärung ein paar mir noch offengebliebenen Fragen wurden meiner Meinung nach wunderbar erklärt.

Alles in allem war es ein schöner Thriller, der mich auf dem Flug nach Irland wunderbar unterhalten hat. Ich bin froh, dass ich ihn gelesen habe.

Er war nicht sehr blutig und auch der „Psycho-Aspekt“ war geringer als ich es sonst bei Thrillern gewohnt bin, aber für die seichte Unterhaltung und die Spannung war er dennoch sehr gut.

Ich gebe 4 von 5 Pfoten, da ich eben ein wenig mehr sonst erwarte von Thrillern, mich aber gut unterhalten gefühlt habe.

Game-Urteil: Don‘t knock twice

Diese Bewertung ist meine persönliche Meinung und durch das Benennen diverser Spiele oder Portale, enthält es unbezahlte Werbung!

Also, wer hier ein kurzes spannendes Myterygame erwartet und zart besaitet ist, findet hier was er sucht.

Ich jedoch habe mir ein wenig mehr erwartet.

Ich habe das Spiel für ermäßigt 9,99 Euro über den Store erworben und habe ein schönen mystisches Schockergame erwartet. Leider wurde ich enttäuscht.

Wir finden uns in einem Raum wieder, der kaum beleuchtet ist, und erhalten eine SMS von Chloe. Da wir von Anfang an gar nicht wissen, wer wir eigentlich sind, gehe ich mal davon aus, dass wir die Mutter von Chloe spielen, die sich auf die Suche nach ihr macht.

Auf eben dieser Suche kommen wir in diverse Räume mit kleinen Notizen. Diese erzählen uns zwar eine kleine Gruselgeschichte, jedoch finde ich diese ziemlich flach.

Ab und an gibt es kleine „Schocker“, aber wirklich gerissen hat es mich nicht.

Ich habe es innerhalb drei Stunden mit kleinen Pausen durchgespielt und finde es war eine Enttäuschung.

Es gibt kaum eine Handlung und kaum Spannung. Das Einzige was wirklich ein bißchen Spaß macht, sind die Matruschkas finden.

Wenn ihr also nichts erwartet und nur was für Zwischedurch zocken wollt, euch das Geld nicht weh tut und ihr eine schnelle Platin holen wollt, dann holt es euch.

Ansonsten spart euch das Geld und schaut euch eins der Gameplays auf YouTube an. Da habt ihr tatsächlich mehr davon.

Falls ihr anderer Meinung seit, teilt diese gerne mit mir :)

Ich werd mir jetzt aber was gutes tun, und „Life ist strange - before the storm“ zocken. Da freue ich mich schon sehr lange drauf und grad eben gibt es das zum Vorteilspreis von 12,49 Euro im PS Store

Haltet die Pfoten weich *schnurr* eure Kitty

PS: Ich habs nich mit der VR gezockt. Vielleicht ist es dann ja besser. Ich werds vielleicht mal testen 😊