Mittwoch, 8. August 2018

Rezi: „Silberschwingen - Rebellin der Nacht“ von Emily Bold

Werbepost - da Reziexemplar

Silberschwingen - Rebellin der Nacht ist der zweite Teil der Diologie von Emily Bold



Inhalt:
Thorn ist nicht länger ein normales Mädchen, sie ist ein mächtiges Halbwesen - zugleich Mensch und Silberschwinge. Ihre flammendroten Schwingen zeugen vom Verrat, den ihr Vater in den Augen des Clans einst begangen hatte. Deshalb wird Thorn nicht nur von deren Oberhaupt gejagt, sondern auch von dessen Sohn Lucien, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Seines hat sie zugleich gebrochen. Thorn flüchtet ins sagenumwobene Glastonbury, um ihre Kräfte zu bündeln. Und als ihre Familie bedroht wird, muss sie das Erbe des Lichts in ihr zum Leuchten bringen, um eine jahrtausendealte Rebellion ein für allemal zu gewinnen.

Meine Meinung:

Cover:

Ich habe das erste Cover von den „Silberschwingen“ schon geliebt. Und das zweite ebenso. Es schimmert in jedem Augenblick, den man das Buch in den Händen hält. Ich habe die Hardcoverausgabe. Wenn man den schimmernden Umschlag abmacht, erwartet einen auch im Inneren Buchumschlag ein schönes Erlebnis voll von magischen Schimmer.

Inhalt:

Ich habe den ersten Band innerhalb weniger Stunden verschlungen. Und wie sollte es anders sein, den zweiten auch. Ihr könnt in der Inhaltsangabe lesen, um was es geht, daher erspare ich euch die Wiederholung des Inhalts ^^

Die Geschichte um Thorn und ihre Entdeckte Herkunft hat mich sehr berührt, da bestimmt jeder einen Teil in sich trägt, den er nicht kennt. 

Die Liebe, die sie zu Lucien empfindet ist sehr emotional und sehr einfühlend geschildert. Emily hat es perfekt geschafft, mich auch im zweiten Band voll in die Welt der Gefühle und Emotionen, denen Thorn ausgeliefert ist, mitzureißen. 

Die Zerrissenheit, die sie immer wieder spürt, zwischen ihrer Herkunft, Ihrer Adoptionsfamilie und ihren Freunden war auf fast jeder Seite des Buches su spüren. 

Ich habe mit Thorn gelitten, als sie Riley bei einer seiner schwersten Entscheidungen in seinem Leben zur Seite steht, gelacht, als sie sich in Situationen gebracht hat, die einfach zum Lachen waren und geweint, als sie erbittert gegen und/oder um die Liebe zu Lucien gekämpft hat. 

Ich hatte gehofft, das Buch würde nie enden. 

Am Schluss hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben auf ein „Happy End“, aber... ach lest es doch selbst :) bevor ich euch spoiler.

Die Erzählweise von Emily ist meiner Meinung nach in dem Buch nicht nur etwas für Jugendliche. Nein, im Gegenteil, es hat in einer Erwachsenen wie mir auch die sensible und abenteuerlustige Seite entdecken lassen.

Fazit:

Die Silberschwingen waren die ersten Bücher, die ich von Emily Bold gelesen habe, und es werden nicht die Letzen sein. Ich habe mich an dem Schreibstil der Autorin festgebissen und werde definitiv auch weitere Bücher von ihr lesen.

Ein absoluter Lesegenuss aus dem Hause Thienemann-Esslinger und der Feder von Emily Bold. 

Abschließend danke ich der Netzwerkagentur, die mir das Hardcoverbuch zur Verfügung gestellt hat, bzw. dass sie den Kontakt zum Verlag ermöglicht hat. Ebenso danke ich dem Netgalley Portal, der es ermöglicht hat, dass ich das Buch tatsächlich am Erscheinungstag schon lesen durfte. 

Mittwoch, 11. Juli 2018

Vierter Tag in Rom - Engelsburg und Museum Villa Borghese

Also ich sags euch, ich glaube mittlerweile Rom hasst mich ^^

Aber beginnen wir am Anfang. Heute morgen wurde ich, nach einer Hundegebellnacht, von lauten Mitbewohnern im Hotel um halb acht!!! (ich mein, es ist ja nicht so, als wär ich im Urlaub, oder) geweckt. Nochmal schlafen? Nee, das ging nicht, denn die Mitbewohner waren schon sehr lange laut.

Nun gut, dachte ich, dann gehe ich halt frühstücken, nachdem ich das ja gestern nicht geschafft hatte.

Nachdem ich dann beim Frühstück endlich den Beitrag von gestern online stellen konnte, dachte ich, ich mach mal nen Plan für heute.

Gut, Plan erstellt und der sah wie folgt aus: Museum Villa Borghese, dann Piaza del Popolo uvm. Dann hab ich festgestellt, dass ich ja schon am Popolo war. Gut, ein Punkt abgehakt. Also einfach erst mal zur Villa Borghese. Als ich dort ankam, ihr werdet es kaum glauben, haben die mich nicht reingelassen. ^^ Man kommt nur mit Termin rein. Also hab ich für fünf Uhr einen Termin bekommen. 

Hm, was dann mit der Zeit anfangen. Es war nun 12 Uhr. Als ich auf meinen Plan sehen wollte, habe ich mit entsetzen festgestellt, dass der noch auf meinem Bett liegt ^^. Yep, ihr seht, voll organisiert. Na gut, nachdem ich online recherchert hatte, hab ich raus bekommen dass ich noch ein Museum ansehen wollte. Also bin ich da hin. Und, ihr werdet es nicht glauben. Richtig, das hatte zu. Machte erst um eins auf. Grrrr.... Nicht mein Tag. 

Egal, dann einfach meinen Plan anders organisieren. Dann besuch ich eben die Engelsburg *-* - da wollte ich ja eh hin. 

Dann sitz ich endlich im vermeindlich richtigen Bus, und was passiert? Richtig, ich sitze in der falschen Richtung *aaaarrrrgggghhhh*

Nächste Station umsteigen - richtige Richtung - auf zur Engelsburgh. Tja, das ist gar nicht so einfach mit den Bussen in Rom. Ihr fragt euch, warum bin ich nicht zu Fuß gegangen. Tja, das liegt daran, dass ich die letzten Tage einfach sehr viele Kilometer gelaufen bin und ich schon solche Kreuzschmerzen habe, dass mir sogar das aufheben eines Tuches weh tut im Rücken.

Und wenn ihr denkt, dass jetzt alles glatt lief -_- zu früh gefreut. Also bin ich dann mit dem Bus gefahren, wollte umsteigen und warte dann schon fast 30 Minuten auf den Bus, nur um festzustellen, ich stehe wieder in der falschen Richtung. 

Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass irgendwie auf allen Busschildern alle verdammten Haltestellen draufstehen. Enweder bin ich einfach nur zu doof die Dinger zu lesen, oder ich bin einfach zu doof ^^

Gut, nachdem mir aber der richtige Bus vor der Nase weggefahren ist, habe ich mich entschlossen eine andere Rute zu nehmen. Also zur nächsten Bushaltestelle. Dort habe ich dann zum Glück den richtigen Bus bekommen, und bin dann endlich nach langem Hin und Her endlich an der Engelsburg angekommen. 



Wow, ich bin drin. 

Es ist so wundervoll. Wenn man den Roma Pass hat, kann man direkt mit der Karte an den Eingang gehen. Innen kann man sich erstmal im Burgeigenen W-Lan anmelden und sich die App runterladen. Ich finde das ist bisher das Beste System, dass ich bei den ganzen Museen kennen gelernt hat. 
Kein teurer Audioguide, und dennoch bekommt man Informationen zur Burg und den einzelnen Räumen. 

Die Burg selbst ist wundervoll. So viele facettenreiche Räume mit für mich sehr interessanten Geschichten zu den Räumen. 







Wenn es euch interessiert, dann kann ich euch gerne mal einen Bericht über die Burg selbst verfassen mit den einzelnen Erkärungen zu den Räumen.

Dann oben angekommen auf der Engelsterasse hat man nicht nur einen Blick auf den wundervollen Engel, sondern auch über die ganze Stadt. Traumhaft. Es ist schwer das auf Bildern festzuhalten, aber ich habe mir Mühe gegeben.







Als ich dann gesehen, habe wieviele Erklärungen es auf der App gibt, bin ich ein wenig erschrocken. Denn ihr wisst ja, ich hatte um fünf den Termin im Museum Villa Borghese. 

Also hab ich dann erstmal einen Gang zugelegt. Es ist für mich gar nicht so einfach so unter Zeitdruck die ganzen Dinge aufzusaugen, denn ich wollte mir jede Erkärung in jedem Zimmer in Ruhe anhören. Aber leider war das nun nicht möglich, aber ich werde auf alle Fälle für mich im Nachhinein die Bilder ansehen und die Erklärungen dann nachträglich dazu hören :) 

Als ich dann gegen viertel nach vier aus der Burg raus bin, habe ich mal wieder den schnellsten Weg mit den Bussen gesucht. Tja, könnt ihr es erraten? Richtig, ich hatte mal wieder Pech mit den Bussen. Den ersten habe ich ohne Problem bekommen, und ich bin - lest genau mit - sogar im Richtigen gesessen. Dann einmal umsteigen. Kein Problem. Tja, von wegen. Da stand ich dann. Tick Tack. Die Zeit rannte, denn ich hatte ja den Museumstermin. Nach dem ich um 17:10 Uhr da immer noch stand, habe ich im Museum angerufen. Freundlich ist was anderes. Mein Ticket wäre verfallen und ich müsste ein Neues kaufen, und nein ich kann keinen Ersatz bekommen. Ich hätte ja zu Fuß (45 Minuten) oder mit dem Taxi laufen können. 

Naja ich hab dann mein Glück doch probiert, nachdem dann mein Bus endlich kam. 

Und, tadaaaa ich hatte wirklich Glück. Ich durfte noch in das Museum und hatte noch genügend Zeit mir alles in Ruhe anzusehen. 

Vorderseite - Eingang


Park im hinteren Teil



Wirklich eindrucksvoll die ganzen Statuen und Gemälde. Ich bin immer so fasziniert von den einzelnen Details, die Genauigkeit und die Leidenschaft, die man in den einzelnen Werken sieht. 







Nachdem ich nun heute doch endlich alles geschafft habe dachte ich mir, ich schau noch in das Wachsfigurenmuseum, aber ich war echt kaputt. Und mein Rücken. Also zurück ins Hotel. Auf dem Weg hab ich noch schnell eingekauft, und ihr glaubt es kaum, aber es ist alles gut gelaufen mit den Bussen :)

So, somit habt ihr wieder einen Tag in Rom mit mir überstanden ^^
Und es war ein echt übler Tag, zumindest die Busse usw. ^^

Aber ich liege jetzt glücklich und zufrieden in meinem Bett, schreibe den Bericht und schau mir im Splitscreen wieder was Schönes an. 

Ich hoffe meine Nacht wird heute ruhiger. 

Schnurrt schon :*
Eure Kitt<

Dritter Tag in Rom - Vatikan Museum


Meine Lieben, ich bin immer noch total geflashed.

Ich hatte heute so einen wundervollen Tag. Ich bin um 10:30 Uhr bei einem Termin im Vatikan Museum angemeldet gewesen. Pünktlichst bin ich aufgestanden *räusper* und habe dann das frühstück vor lauter Aufregung (ok, ich habe einfach verschlafen) ausgelassen. 

Aber ich war sehr pünktlich am Vatikan Museum. Ihr wisst doch noch, dass ich euch erzählt habe, dass ich mir vorab den Roma Pass gekauft habe. Man, war ich heute wieder froh darüber. Ich bin einfach an der Schlange vorbei. Hier mal ein Eindruck, wie lang die war. 


Hier seht ihr dass es um das Eck herum ging. Die Schlange ging rechts die Straße noch dreimal so lang. Und ich konnte einfach dran vorbei laufen. Mega . Innen war es dann genauso. Man konnte einfach durch den Gruppeneingang rein gehen. 

Diesmal habe ich mich wieder für den Audioguide entschieden, und das mit Erfolg. Ich habe mir den für 8 Euro geholt (es schien auch noch andere zu geben) und hab super viele Informationen dadurch bekommen.

Ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll zu erzählen, denn ich habe so viele Eindrücke gewonnen. 

Wer schon mal in Rom war, und das Museum besucht hat, weiß wovon ich rede. 

Aber wie erklärt man jemandem, der noch nicht in Rom war, was ich gesehen habe. Es ist eine geballte Ladung an Kunst, Architektur, Emotion, Liebe und Leidenschaft. Jeder Künstler weiß wie ich das meine. 

Ich habe fast 8 Stunden hier verbracht und hätte nochmal 8 Stunden hier verbringen können. Ich habe jedes Detail, jede Statue und jedes Gemälde in mich aufgenommen. Inspieren lassen und auch jede einzelne Statue gefühlt. Ich habe mein Herz hier wieder gefunden für die Kunst. 

Ich weiß nicht, ob ihr es wusstet, aber ich habe Kunst und Kunstgeschichte gelernt. Ich liebe die Kunst. 
Und als ich da den Gang entlang bin und mich entschlossen habe in einen der kleinen Museumsräume abzubiegen, da war es. Ein Van Gogh. Ich mein, verdammt, ein echter Van Gogh. Und ich sitze da und betrachte eines der berühmtesten Gemälte der Welt. Das ist schon beeindruckend. Es war nicht einfach so beleuchtet oder groß angepriesen. Nein, ganz unscheinbar unter allen anderen hing es da. 
Einfach so.

     

Und wie wenn das nicht schon der Hammer wäre, nein, ich habe auch einen echten Dalí gesehen. Ich liebe die Werke von Salvatore Dalí. Ein für mich einer der Größen.



Ja. Wahnsinn wirklich. Ich bin ja im Normalfall nicht so der emotionale Typ, also so mit Tränen usw. Aber ich sag euch, ich bin so tief berührt gewesen, dass ich mich zusammen reißen musste. 

Nachdem ich nun durch gefühlte tausend Gänge gelaufen bin und Milliarden Bilder und Statuetten gesehen habe, bin ich dann endlich auch in der Sixtinischen Kapelle gelanden. Und woooow, da ist es. 

Michelangelos Meisterwerk. 

Ja, ich weiß, knipsen ist verboten. Aber mein Handy ist von alleine losgegangen. Wirklich.
Deswegen auch so unscharf, da es ja nicht gewollt war. Die Frontkamera macht einfach was sie will :/






Ich hätte hier ewig sitzen können. Aber irgendwann musste ich auch weiter. Also bin ich dann in die nächsten Räume, als schon die Wärter kamen und uns mitgeteilt haben, dass wir nun leider gehen müssen. 

Also habe ich auf dem Weg nach draußen noch das ein oder ander Bild geknipst. Ich hoffe ich kann euch ein paar Eindrücke mitgeben, die ich aufgesammelt habe. 

Als ich dann raus bin, wollte ich erst ins Hotel zurück, hab mich dann aber entschieden, dass ich noch zum Petersdom möchte.

Und was soll ich sagen, als ich auf den Petersplatz gekommen bin, dann floßen die Tränen :( Was für ein Gefühl. Einfach mega. So viel Geschichte und Emotion. Wahnsinn. Ich stehe hier, auf dem Petersplatz. Ich weiß, Milliarden Menschen haben das schon vor mir, und werden es auch nach mir, aber hey: ICH STEHE AUF DEM PETERSPLATZ ^^
Einfach mega.

Und mit diesem Bild glaube ich ist alles gesagt <3




Und hier die anderen Bilder, also eine kleine Auswahl, die ich für euch getroffen habe.

Viel Spaß beim Ansehen 

Eure Kitty
















































































































































So, das wars... jetzt kommt nichts mehr :) Danke fürs Dabeisein.

Eure Kitty