Kitterella hat Sommerurlaub

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Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rezension: "Die Stimme der Toten" von Stuart MacBride

Rezension

zu

Die Stimme der Toten

von

Stuart MacBride
verfasst von Kitty
















Die Stimmen der Toten: Thriller
Band 2 von Detective Constable Ash Henderson
Autor: Stuart MacBride
Übersetzt von Andreas Jäger
Verlag: Goldmann Verlag, 2015
ISBN: 3641153662
Länge: 640 Seiten


Inhalt:

Vor acht Jahren hat der „Inside Man“ vier Frauen ermordet, drei weitere Opfer überlebten schwer verletzt. Allen wurde der Unterleib aufgeschlitzt und eine Puppe eingenäht. Dann brach die Serie ab. Ash Henderson war als Detective Inspector bei den Ermittlungen dabei, doch der Killer entkam. Mittlerweile sind Hendersons Familie und seine Karriere zerstört, nachdem er zum Spielball der gefährlichsten Unterweltgröße im schottischen Oldcastle wurde. Als nun erneut eine Frau tot aufgefunden wird, eine Plastikpuppe im Unterleib, bekommt Henderson die Chance, den Mörder doch noch zu fassen. Und sich zu rächen.

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover ist perfekt getroffen. Anfänglich, wenn man den Inhalt noch nicht kennt, frägt man sich natürlich was das Kreuz zu bedeuten hat, was aber ziemlich schnell aufgeklärt wird.

Inhalt:

Ich habe ja bereits den ersten Teil von Det. Const. Ash Henderson gelesen, und habe ihn leider nicht gut gefunden. Da ich einem Autor aber immer gerne noch eine zweite Chance gebe mich zu begeistern, habe ich mir den zweiten Teil auch noch zu Gemüte geführt, und bin sehr froh darüber.

Diesmal dominiert zum Glück nicht die Geschichte von Ash, sondern die des Mörders, der immer noch, oder schon wieder, sein Unwesen treibt.

Es geht um einen Mörder, der einige Jahre zuvor bereits Frauen entführt hat, deren Bäuche aufgeschnitten hat um dort Puppen zu platzieren und die Frauen dann irgendwo abzulegen. In der Regel hat der Mörder dann einen Notruf getätigt um die Frauen vor dem Sterben zu retten. Leider gelang das nur in wenigen Fällen.

Nachdem man gedacht hat, der Mörder hätte sich "zur Ruhe" gesetzt, tauchen aber leider wieder neue Frauenleichen auf, mit einer Kreutznaht und einer Puppe im Bauch auf.

Das Problem: Der damals Ermittelnde Beamte ist im Gefängnis.

Da man aber seine Hilfe benötigt, muss er kurzer Hand aus dem Knast geholt werden, womit aber dessen Probleme auf privater Ebene wieder beginnen.

Während also Ash, wieder auf freiem Fuß, nun voll in den Ermittlungen steckt, versucht er sich um sein Privatleben zu kümmern. Der Spagat ist meiner Meinung nach diesmal besser gelungen wie beim letzten mal.

Während der Ermittlungen müssen nun das Team und Ash auch frühere Opfer, die überlebt haben, befragen. Dies ist aber leider ein Schuss nach hinten, da nun genau diese Überlebenden wieder Ziel des Mörders werden....

Wie sich alles aufklärt, und ob die Opfer das zweite Mal überleben dürft ihr selbst lesen.
Ebenso ob Ash es diesmal schafft, sich von seinen privaten Lasten zu lösen, oder ob er in ihnen ertrinkt.

Allgemein:

Mir hat diesmal das Zusammenspiel zwischen Ash und seinen "Mitstreitern" sehr gut gefallen, da es zeigt, das Ash nicht das skrupellose und gesetzlose Arschloch zu sein scheint, das er immer vorgibt zu sein.

Stuart MacBride hat es in diesem Teil super geschafft mich von Anfang bis zum Ende am Ball zu halten und mich mit der Auflösung des Mörders total überrascht. Ich hatte nicht mal eine Ahnung und das will was heißen ^^

Dieser Teil kann ohne Probleme unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, da in entscheidenden Momenten eine Art Rückblick stattfindet.

Im Vergleich zum ersten Teil, ist dieser definitiv der bessere. Vielleicht werde ich noch ein weiteres Buch von Stuart lesen, aber das wird wohl eher dauern.



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