Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rezension: "Kreidemädchen" von Carol O'Connell

Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder eine geschriebene Rezi von mir, da ich einfach aktuell nicht dazu komme eine Video Rezi zu machen. Jaaa, das ist zeitaufwändiger als man denkt – und schreiben kann ich in der Pause mal schneller.

Also es geht heute um das Buch

Kreidemädchen von Carol O'Connell





























Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: btb Verlag (12. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442747414
ISBN-13: 978-3442747412 



Inhalt/Klappentext:

Im Central Park wird ein Mädchen aufgegriffen. Rote Haare, blaue Augen, blasses Gesicht. Wie eine Porzellanpuppe. Wären da nicht die Blutspuren auf ihren Schultern. Vom Himmel sei das Blut gekommen, erklärt sie den Polizisten. Als sie nach ihrem Onkel Red gesucht habe. Armes verwirrtes Kind! Doch dann entdeckt man sie: die Leiche, die im Baum hängt.

Detective Mallory, die sich des Falles annimmt, erkennt eine verletzte Seele, wenn sie einer begegnet. Und das seltsame Mädchen scheint mehr erlebt zu haben, als alle vermuten. Bald ermittelt die toughe Mallory in einem Dickicht aus Gewalt, Geheimnissen und psychischer Abhängigkeit, in das nur jemand wie sie vordringen kann.

Meine Meinung:

Ich fand das Buch wirklich mal wieder erfrischend gut. Ich persönlich stehe ja auf ein wenig härtere Bücher, daher war dieses mal wieder etwas für meine „anspruchsvolleren“ Gelüste. Hahaha… So Spaß bei Seite… und kommen wir zum ernsten Beurteilen.
Kleiner Hinweis noch am Anfang, wenn ihr zartbeseitet seid und eine hohe Vorstellungskraft habt, dann lest das Buch besser nicht, denn die Gewaltszenen sind schon gut und auch fürs Visuelle schön beschrieben.

Wie im Klappentext schon erlesbar geht es um ein kleines Mädchen, das eine furchtbare Entdeckung macht und sich nun erstmal alleine um sich kümmern muss. Irgendwann trifft sie dann auf Mallory, die nach außen hin die starke und harte Frau miemt, aber ist sie in Wirklichkeit so hart??? (Das dürft ihr selbst erforschen.)

Ich finde auch dass die einzelnen Beziehungen zwischen den Hauptcharaktären sehr schön dargestellt wird und auch die einzelnen Empfindungen der Beteiligten.
Der Charakter von Mallory ist mein Lieblingscharakter, wobei ich gerne noch ein wenig mehr von ihr erfahren hätte, aber wie das immer so ist mit einer abgeschlossenen Geschichte, man muss das schlucken was man bekommt.

Die Szenerien sind sehr genau beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da ich immer auch visuell in ein Buch eintauche und mir die Orte gerne bildlich vorstelle.

Ebenfalls hat mir gefallen, dass die Autorin immer am Anfang eines Kapitels ein Stück von dem Tagebuch preisgibt, was es für den Leser einfacher macht, die Hintergründe zu verstehen.

Ein wenig doof fand ich allerdings, dass man es so lange herausgezögert hat um die Identität eines Opfers preis zu geben, obwohl man instinktiv schon von Anfang an weiß wer derjenige ist. Das vermittelt mir als Leser das Gefühl als sei man dumm und würde nicht dahinter blicken. Manchmal wünscht man sich in solchen Momenten Andrew zu sein und in das Buch schreien zu können ^^.

Auch darf man sich vom Titel nicht ablenken lassen, denn ich persönlich habe immer auf die Aufklärung des „Kreidemädchens“ gewartet – ich kann euch versichern, das kommt am Schluss

Fazit:

Alles in allem ist es Carol gut gelungen ein Gefühl für die Umgebung, die Charaktäre und auch den Situation zu geben.

Der Schreibstil liest sich gut und flüssig.

Die Struktur finde ich klar und deutlich und ich hatte auch nicht das Gefühl – wie bei manch anderen Büchern – nicht durchzublicken…

Ich finde das Buch ist absolut lesenswert und bekommt von mir 5 von 5 Gummidrops, Schmetterlinge, Seifenblasen oder was auch immer ihr vergeben wollt

verfasst von Kitty

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