Kitterella hat Sommerurlaub

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Donnerstag, 9. Februar 2017

Rezension: Rodinia von Laurence Horn


von Laurence Horn

verfasst von Kitty


Über den Autor:

Laurence Horn widmet sich als Reenactor seit mehr als 15 Jahren der historischen Darstellung des Mittelalters, der Kampfdarstellung im Freikampf sowie der experimentellen Archäologie. Er arbeitet dabei national wie international mit renommierten Museen zusammen. Hieraus schöpft er die Inspirationen und Ideen seiner Geschichten, die er von 2006 bis heute in einer Rollenspielgruppe als deren Spielleiter schreibt.

Der 1967 geborene Autor lebt mit seiner Familie in Herrnburg, einem Dorf am östlichen Rande Lübecks. Beruflich ist er in Hamburg bei einem Kommunikationsunternehmen beschäftigt.
(Quelle: Papierverzierer Verlag)
Über das Buch:

Rodinia ist der erste Band von einem geplanten 3-teiler. Der zweite Band soll im Laufe dieses Jahres noch veröffentlicht werden.

Inhalt:

Der Krieg, der einen Großteil der Welt Rodinia vernichtet und die Grundfesten der Menschheit erschüttert hat, ist vorüber. Die Magier gingen als Sieger aus der Schlacht gegen die Zauberer hervor, die von der Erdenscheibe getilgt und über deren Rand hinaus verbannt wurden. Sie waren es, die die Welt wieder aufbauten, Wettertürme errichteten und Rodinia mit einer immerwährenden Nebelwand umschlossen.

Fast eintausend Jahre später taucht ein Schiff vor der Küste Rodinias auf. An Bord befindet sich ein Zauberer, und mit ihm nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Meine Meinung:

Cover:

Ich habe das Buch als eBook gelesen, daher habe ich vom Cover leider nicht viel mitbekommen - ihr wisst ja ich bin ein Printfan :D
Aber wenn man sich das Cover so im Netz und in Farbe anschaut, dann ist es einfach wunderschön <3 ich liebe es
Das Cover zeigt die Stadt in der sich die Magier befinden und genau so habe ich sie mir auch vorgestellt.

Inhalt:
Zu allem voran muss ich erwähnen, dass ich eigentlich keine Mehrteiler mehr lesen wollte, wenn ich noch nicht alle Bände habe, bzw. noch nicht alle Bände veröffentlich wurden.
Tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich wusste es bei dem Buch nicht und daher kann ich schon mal sagen, ich bin auf die anderen Bände gespannt.

Jedoch ist dieser Band ein in sich abgeschlossener Band, es gibt zwar einen kleinen Cliffhänger, aber der ist zu verkraften.

So kommen wir zur eigentlichen Meinung:
Es geht um Kyrian, einen Zauberer, der aufgrund einer Vision von einer weißhäutigen Magierin, auf die Insel Rodinia möchte um diese einzunehmen. Aber leider passiert es, dass bis auf ihn, die ganze Crew von einem Bewahrer in die Tiefe gerissen und getötet wird. Nun ist er auf sich allein gestellt und versucht sein Ziel zu erreichen. Leider wird er gefangen genommen von den Magiern und da kommt dann Mira ins Spiel.

Mira (Mirabelle) Hafermann ist ein - durch ihre weiße Hautfarbe - besonderes Mädchen das, durch einen unglücklichen Umstand und Zufall in die Geschichte zwischen dem Zauberer und den Magiern gerät, bei der alle Magier von dem Zauberer getötet werden, nachdem sie ihn befreit hat. Ich gestehe, den Unterschied verstehe ich immer noch nicht so ganz und ich irgendwie hätte ich mir zu Anfang gewünscht, dass das ein bißchen erklärt wird für Unwissende. Des weiteren finde ich schade, dass man auch über die Herkunft von Kyrian nicht wirklich viel erfährt.

Dann geschieht es, dass Mira von ihren Eltern an einen "potentiellen Ehemann"verkauft wird, der sich aber als Händler herauspuppt. Durch das zufällige Eingreifen von Kyrian entkommt sie aber und trifft nach einigen Tagen ziellosen Umhergeirre im Wald auf eine Gruppe Gaukler, denen sie sich anschließt und Freundschaft schließt. Rahia, eine der drei Gaukler findet Mira sofort symphatisch, weil sie sie an eine alte Freundin erinnert, die ebenso eine weiße Haut hatte wie Mira.

Während dem ganzen Buch geht es also um Mira und Kyrian, die in der Geschichte immer wieder durch vorhersehbare Zufälle immer wieder aufeinander treffen, sich aber nie wirklich unterhalten können. Entweder verpasst er sie, oder sie ihn ^^

Zwischendrin wird Mira von den Magiern gefangen genommen, weil diese unterdess ja schon mitbekommen haben, dass ein Eindringling es auf die Insel geschafft hat. Das können sie natürlich nicht zulassen und jagen diesen. Da sie wissen dass Mira als einzige den Angriff des Zauberers überlebt hat, wollen der Magister und seine Meistermagierin Valhelia sie als Köder nehmen.

Letztendlich landen nun Kyrian und Mira unabhängig von einander in der Königsstadt in der ein großes Fest stattfindet. Und ab da beginnt, die Geschichte erst richtig seinen Lauf. Magiermeisterin Valhelia kann Mira nicht unbedingt leiden und für sie ist sie nur mittel zum Zweck, jedoch muss sie sich nun für ihren Plan mit ihr gutstellen und drängt sich zwischen sie und die Gauklergruppe - mit Erfolg.

Ob Magiermeisterin Valhelia der Plan gelingt, und ob Mira und Kyrian je zusammenfinden und was das alles mit der Vision von der weißhäutigen Magierin zu tun hat, dürft ihr selber weiter lesen. Ich habe eh schon genug veraten :)

Allgemein:
Was mich, wie oben schon berichtet, ein wenig gestört hat, war, dass man irgendwie nichts näheres über den Unterschied von Magiern und Zauberern erfährt. Es gibt zwar die ein und andere Andeutung aber mehr auch nicht. Dann erfährt man nicht viel über Kyrians Vergangenheit. Dafür gibt es zum Beispiel einen Bürgermeister den Mira nicht mag. Warum auch immer. Sie wird von diesem transaliert aber den wirklichen Grund hierfür erfährt man nicht.

Dann habe ich mich sehr gestört an den völlig unnötigen kleinen "sexuellen Ausschweifungen". Ich verstehe einfach nicht, warum man in einem Fantasyroman immer irgendwas mit Sex einbringen muss. Das wäre in diesem tollen Buch überhaupt nicht nötig. Und WENN man schon der Meinung ist, das Buch bräuchte das, dann aber bitte richtig. Und nicht so wie hier nieder geschrieben. Also die Szene von Valhelie und der im Buch ersten Begegnung mit ihrem Magister und danach die Andeutungen könnte man sich eigentlich sparen. Ebenso wie den Übergriff des Händlers gegenüber Mira oder die leicht lesbisch angehauchten Situationen zwischen Mira und Rahia. Ich persönlich fand das unpassend und unnötig.

Fazit:
Alles in allem ist dieser Band ein guter Auftakt gewesen. Ich hoffe, dass man in den weiteren Bänden mehr über die Hintergründe von Kyrian, die Zauberer und die Magier erfährt :)

Ein dickes Dankeschön an der Stelle an den Papierverzierer Verlag, der mir das Buch als eBook zur Verfügung gestellt hat <3

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