Freitag, 10. März 2017

Rezi: Verdorbenes Blut von Geoffrey Girrard

Verdorbenes Blut
von Geoffrey Girrad

verfasst von Lynn


Taschenbuch: 400 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (12. November 2015) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404172817 
ISBN-13: 978-3404172818 
Originaltitel: Cain's Blood
erhältlich z.B. hier

Klappentext:
Das Böse ist dir näher, als du ahnst..Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche entfliehen sechs Jungen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Schnell entdeckt er, dass hinter der "therapeutischen Einrichtung" ein fragwürdiges Projekt steht und die Aureißer keine gewöhnliche Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader - und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in Reinform in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und sie sind mitten unter uns. 

Cover:

Das gesprungene Reagenzglas gefüllt mit Blut - passender hätte es nicht sein können. Für mich ein klares ja - ich muss das Buch haben. Es passt hervorragend zum Thema Thriller.

Inhalt: 

Zunächst wird am Anfang des Buches erklärt, was Klonen ist. Das ist durchaus wichtig, für alle, die sich noch nicht mit diesem komplexen Thema auseinander gesetzt haben - natürlich scheint das etwas "trocken" , aber ich finde, der Autor hat das auf alle Fälle gut vermittelt und der Leser ist somit eingestimmt auf das Buch.

Shawn Castillo wird von seinem ehemaligen Vorgesetzten angeheuert um Jugendliche einzufangen, die aus einer Forschungseinrichtung ausgebrochen sind. Shawn Castillo, der selbst schon mit posttraumatischen Stress zu kämpfen hat, macht sich also auf die Suche um dieses Jungen zu finden.
Nur schnell ist ihm klar, es sind nicht "normale" Jungen - sie sind die Abbilder der berüchtigten Serienmörder und sind brutal und zu allem fähig...
Recht schnell wird ihm klar welche Spuren die Jugendlichen hinterlassen - sie sind skrupellos und quälen ihre Opfer. Je blutiger es wird, um so mehr stacheln sich die Jugendlichen gegenseitig an, noch brutaler zu werden. 

Der Schreibstil und auch die Spannung des Buches war nicht immer gleich, erst gegen der zweiten Hälfte des Buches, folgt ein Ereignis dem anderen und der Leser wird auf eine rasante Fahrt mitgenommen.
Das Ende konnte mich nicht überzeugen, die Wendung am Schluss war sehr "an den Haaren herbeigezogen".

Der Schreibstil war flüssig und ich konnte jederzeit wieder in das Buch finden.

Fazit:
Das Buch war sehr sehr spannend und hat mich auch zum Nachdenken angeregt - wird einem das "Mörder-Gen" tatsächlich in die Wiege gelegt? Oder hat es mit Erziehung bzw. den Umständen zu tun, in denen man aufgewachsen ist? Ich habe auch nachgelesen, wer die im Buch erwähnten Serienmörder sind und welche grausamen Taten sie begangen haben. Leider ist das Realität und keinesfalls Fiktion und lässt einem bewusst werden, dass das Böse tatsächlich unter uns lebt.

Der Aufbau und die Geschichte konnten mich zwar fesseln, aber da ich es bei weitem nicht so "blutig" mag, gebe ich dem Buch 4 von 5 Pfoten.

Eure Lynn


















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