Donnerstag, 26. Oktober 2017

Rezi "Was Du nicht siehst" von Leonie Haubrich

Am 10. September 2017 hat auf Facebook der "Crime Day" statt gefunden.

Anlässlich hierzu durfte ich mit zwei weiteren Bloggerinnen Leonie Haubrich interviewen und haben in dem Rahmen auch ihr Buch "Was Du nicht siehst" zur Verfügung gestellt bekommen (einen Dank hierfür nochmal an die Mainwunder Agentur).

Und hier kommt die, in dem damaligen Beitrag versprochene Rezension, dazu:



Inhalt:

Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz’ Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz’ Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?

Meine Meinung:

Cover:

Ich liebe das Cover. Die Farben sind sehr angenehm und dennoch haben sie eine bestimmte Kälte, die man in dem Buch besser kennen lernt. Um alle Details genau wahrzunehmen, muss man das Cover länger ansehen :) Das Buch fühlt sich samtig an, was ich mittlerweile ja sehr gerne mag.

Inhalt:

Liz hat aber nicht nur Angst vor beliebigen Insekten, sondern vor Motten. Schon seit ihrer Kindheit versetzen sie die kleinen Tierchen in Angst und Schrecken. Wenn sie einer Motte begegnet, fällt sie in eine Panikattacke. Aber zum Glück hat Liz lange keine Panikattacke mehr.... Oder?

Dann passiert dieser Mord an einem Pfarrer, der völlig grundlos scheint. Liz bekommt merkwürdige Post, der Hund ihrer besten Freundin verschwindet und auch die Rückkehr eines kriminellen Nachbarns stellen nun das Leben der sonst so geerdeten Liz komplett auf den Kopf. Als dann auch noch Sachen aus ihrem Haus verschwinden und die Nachtfalter aus ihrer Kindheit wieder aufzutauchen, fängt sie an, an sich selbst zu verzweifeln und sucht Rat bei ihrem Exmann. Doch, ob dieser der Helfer in der Not ist, auf den sie hofft, oder ob er mehr zu verbergen hat, als er zugibt, dürft ihr dann selbst lesen.


Die Geschichte selbst fand ich gut gewählt, denn jeder hat seine bestimmten Ängste, mit denen er jeden Tag zu kämpfen hat. Sei es eine Angst gegenüber dem Leben selbst, Angst vor dem Kontakt mit Menschen, Angst vor dem Versagen bei einer Präsentation oder einfach die Angst vor Insekten. Auch das Thema, bezüglich der familiären Konstellation, die Leonie in ihrem Buch aufgreift, ist vielen vielleicht nicht ganz fremd. Es geschieht etwas im Leben und man ist unfähig mit denen zu reden, die einem am nächsten stehen. Und bevor man zugibt einen Fehler gemacht zu haben, ist es oft einfacher sich zu distanzieren. Was jedoch passiert, wenn das Kartenhaus zusammenbricht?

Wie Liz mit den ganzen Themen umgeht, dürft ihr selbst nachlesen.

Den Schreibstil von Leonie finde ich toll. Das Buch hat sich sehr flüssig gelesen. Und auch das Ende, war tatsächlich total unerwartet und ich bin normal sehr gut in sowas ^^

Fazit:

Das Buch ist insgesamt wirklich toll. Das Cover passt super zur Geschichte, und es fühlt sich gut an, wenn es in der Hand liegt, auf Grund des samtigen Materials. Was ich leider bemängeln muss, ist die Verklebung. Beim Lesen sind mir leider die Seiten entgegen gekommen, demnach ist es jetzt nun nicht mehr "ganz" in meinem Regal :)

Wenn ihr noch Infos über Leonie Haubrich haben wollt, könnt ihr das Interview vom Crime Day hier lesen.

Ich hoffe ich konnte euch ein bißchen neugierig machen.

Eure Kitty

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