Mittwoch, 21. Juni 2017

Bewertung für Saal-Digital (Wandbild-Druck)

Fotocollage drucken lassen
Heute hab ich mal eine ganz andere Bewertung für euch.


Aber sie hat indirekt auch was mit Lesen zu tun. Und zwar ist es so, dass ich ja Erinnerungen von den Messen sammel. Sei es die Goodies, die ich großzügiger Weise geschenkt bekomme, Leseproben oder Bilder, die ich zu Collagen zusammen stelle.


Dieses Jahr habe ich mir besonders schöne Bilder von der Leipziger Buchmesse 2017 mit nach Hause gebracht, denn meine beste Freundin hat mich begleitet. Und noch dazu habe ich wieder wahnsinnig viele tolle Menschen kennen gelernt und wieder getroffen, dass ich länger was von den Erinnerungen haben wollte.


Und was ist da besser als Bilder in großer Ausführung an der Wand.


Ich habe mich daher auf die Suche gemacht, was am besten wäre und während meiner Suche habe ich ein Angebot von Saal-Digital bekommen, ob ich sie nicht einmal testen wolle. Wow, dachte ich mir, wie wenn die Gedanken lesen könnten. Also hab ich natürlich gleich hingeschrieben, dass ich sehr gerne das Angebot wahrnehmen möchte und den Druckservice austesten. Hierfür habe ich einen Gutschein bekommen, den ich mir anrechnen lassen konnte.


So toll sieht die Collage aus :)






Und so einfach war der Ablauf:


Ich habe mir meine Lieblingsbilder als Collage ganz einfach am PC zusammen gestellt. Und dann habe ich genau dieses Bild hochgeladen. War ganz einfach mit nur ein paar Klicks. Vorschau hat es mir auch gleich angezeigt.


Das schöne ist, dass man so viele verschiedene Arten hat auf die man drucken lassen kann. Ich habe mir meine Collage auf 50 x 50 Alu-Dibond drucken lassen. Das sieht wirklich toll aus. Und die passenden Aufhänger kann man sich auch gleich aussuchen.


Bestellt hatte ich am 09.05. und Versandbestätigung habe ich bereits am 12.05. erhalten. Das ist wirklich schnell. Ich habe schon andere Drucke getestet, die waren nicht so schnell. :)


Und auch der Service war wirklich toll.


Der Preis war inkl. Aufhängung mit 52,50 Euro auch wirklich im Rahmen (Wortspiel ^^).


Alles in Allem kann ich den Service über Saal Digital wirklich empfehlen.

Dienstag, 20. Juni 2017

BookView "Opferreigen" von Melanie Vogltanz

Heute möchte ich euch gerne das Buch Opferreigen von Melanie Vogltanz vorstellen.




Inhalt:

Wien. Ein scheiternder Schriftsteller und seine lebensverdrossene Tochter, gesichtslose Tänzerinnen und ein skrupelloser Puppenspieler - Zutaten, die für mehr als einen einzigen Albtraum ausreichen.

Gabriel Seihndorfs erfolgreiche Zeiten sind vorbei. Seit seine Frau nicht mehr am Leben ist, sind seine Tage erfüllt von Selbstmitleid, der Unfähigkeit zu schreiben und den Streitigkeiten mit seiner pubertierenden Tochter Melissa.

Erst als ein geheimnisvoller Puppenspieler die Bühne betritt, bemerkt Gabriel, dass ihn mehr mit seinem Kind verbindet als ewige Zwistigkeiten. Während Melissa in einem verlassenen Theater in der Wiener Innenstadt die Wärme sucht, die sie in ihrem Zuhause vermisst, findet Gabriel sich in einer Welt zwischen Wahn und Realität wieder.

Eine Leseprobe findet ihr hier

Und meine Rezi könnt ihr hier nachlesen. :)
Und unser #AutorView könnt ihr hier nachlesen

Eure Kitty

#AutorView Melanie Vogltanz

Heute stelle ich euch mal Melanie Vogltanz vor.

Ich habe Melanie "kennengelernt" durch Ihre Reihe "Schwarzes Blut - Maleficus, Mortalitas und Munditia". Die Rezi zu der Reihe könnt ihr durch klicken auf die Titel nachlesen.

Im März 2017 bin ich mit Lynn auf der Leipziger Buchmesse gewesen, während dessen wir an einer Guerilla Lesung teilgenommen haben. Dort konnte ich dann Melanie persönlich kennen lernen. Und was soll ich sagen, sie ist nicht nur eine gute Schriftstellerin - meiner Meinung nach - sondern auch ein super lieber Mensch. Ein wenig ruhig, aber das mag bestimmt an der Lesung gelegen haben, und dass wir nicht so viel ratschen konnten, aber dennoch sehr nett.

Ich habe mir anlässlich des Titels "Opferreigen" überlegt, dass ich sie nun auch gerne mal mit meinem AutorView vorstellen möchte. Und da ist Sie :)

Melanie Vogltanz


Und hier ist das #AutorView


Liebe Melanie, vielen lieben Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und uns ein paar Fragen beantwortest 

Verrätst Du uns Dein Alter und/oder Deinen Geburtstag?
Ich bin 24, mein Geburtstag ist der 12. Oktober 1992.

Ist Dein Autorenname Dein echter Name oder Dein Künstlername? Wenn Künstlername, wieso gerade dieser Name?
Ich schreibe unter meinem echten Namen. Seit kurzem habe ich zusätzlich noch ein Horroralterego, M. M. Vogltanz, das vor allem dazu dient, meinen härteren Stoff von meinen Fantasy-Büchern abzuheben, damit sich niemand versehentlich in brutalere Gefilde verirrt 😉

Wo kommst Du her?
Aus Wien.

Hast du Familie? Mann? Kinder? Haustiere?
Keinen Mann, aber einen wunderbaren Freund; keine Kinder, dafür drei Frettchen, die ich liebevoll meine flauschigen Musen nenne und die sich die Wohnung mit uns teilen.


Was für Hobbys hast Du neben dem Schreiben?
Natürlich lesen, ohne Bücher geht es bei mir nicht.
Gilt Netflix mittlerweile als offizielles Hobby? Egal, nehmen wir das dazu, denn dafür geht auch einiges an Zeit drauf.
Ich spiele mehrere Instrumente (Gitarre, Geige, Klavier), aber keines davon richtig gut, und zeichne hin und wieder, ebenfalls nicht richtig gut.
Alles in allem versuch ich einfach, mich immer wieder an was Neuem und Kreativem auszuprobieren und Spaß daran zu haben.


Bestimmt hast auch Du Lieblingsautoren/Bücher. Welche wären das?
Mein Lieblingsautor im Moment ist Joe Hill. Stephen King ist und bleibt mein unangefochtener Horrorkönig, und vor kurzem habe ich auch einige Bücher von George R. R. Martin entdeckt, die ich verschlungen habe – und nein, ich spreche nicht von Game of Thrones. Die Reihe hab ich zwar auch gelesen, bin aber kein großer Freund davon *wegduck* (Anmerkung Kitty: Kann ich verstehen, ich auch nicht :P )

Wie geht Deine Familie, Freunde etc. mit dem Schreiben um? Unterstützung?
Meine Familie hat mich von Beginn an bei dem unterstützt, was ich tue, auch wenn sie den Autorenwahnsinn nicht immer ganz nachvollziehen kann. Die meisten meiner Freunde sind selbst Autoren und können den Wahnsinn daher etwas besser verstehen 😊

Wie recherchierst Du am Liebsten für Deine Bücher?
Meine Recherche beginnt meistens damit, dass ich einen großen Stapel Bücher aus der Universitätsbibliothek nachhause schleppe. Was das angeht, bin ich ganz altmodisch, mein Grundwissen hole ich mir meistens aus Büchern. Bei manchen Themen ist aber das Internet auch eine wertvolle Quelle, und bei realen Handlungsschauplätzen ist Google Maps ein absolutes Muss. Den Abschluss bilden dann meistens meine „Experten“, die ich vor allem bei medizinischen oder juristischen Themen nerve, entweder mit konkreten Fragen oder indem ich ihnen gleich das komplette Manuskript vorlege.


Du hast ja mehrere Bücher geschrieben. Welches Deiner Werke ist Dein Liebling?
Das ist eine sehr fiese und knifflige Frage, denn irgendwie ist jedes meiner Bücher mein Liebling. Der Idealfall für mich persönlich wäre, dass das Buch, an dem ich gerade schreibe, mein aktuelles Lieblingsbuch ist, denn ich will mich mit jedem Buch steigern. Rein emotional hänge ich wohl am stärksten an „Opferreigen“, auch deshalb, weil da einiges Autobiografisches eingeflossen ist und ich daran am längsten geschrieben habe (sechs Jahre). Wenn einen etwas so lange begleitet, hängt man natürlich zwangsläufig daran, und die Charaktere werden fast ein bisschen zur Familie.

Sind Neuerscheinungen geplant?
Das nächste Buch, das von mir erscheinen wird, ist „Wolfswut“ aus der „Schwarzes Blut“-Reihe im Papierverzierer Verlag, das vermutlich im Herbst veröffentlicht wird. „Wolfswut“ spielt in New Orleans um die Jahrhundertwende und bietet Werwölfe, mysteriöse Morde und, wie der Reihenname bereits verspricht, eine Menge Blut 😊

Beschreibe in 3 Sätzen, was Bücher und Schreiben für Dich bedeuten.
Schreiben ist für mich reden können und dabei wissen, dass man gehört wird. Es ist mein Ventil und meine Psychocouch. Vor allem sind Bücher für mich Heimat und sicherer Hafen, die Charaktere meine Freunde, die mir fast ebenso nahestehen wie echte Menschen.


Hörst du gerne Musik beim Schreiben – wenn ja was am liebsten.
Ich höre meistens Musik beim Schreiben, auch deshalb, weil ich oft unterwegs schreibe und damit gut Umgebungsgeräusche ausblenden kann. Was ich höre, ist immer ganz unterschiedlich, je nach Stimmung, Lust und auch Buch. Im Moment ist es vor allem Hardrock und Metall, z.B. System of a Down, Rise Against und Rammstein.

Nascht Du beim Schreiben? Wenn ja, lieber süß oder salzig?
Praktisch nie, nur der obligatorische Kaffee dient mir beim Schreiben als Treibstoff. Den gibt´s mit viel Sojamilch und ohne Zucker.

Gibt es was, was Du gar nicht gerne isst?
Ich bin grundsätzlich kein mäkeliger Esser. Was ich aber gar nicht gern mag, sind Süßspeisen, die man als Hauptgericht isst, wovon es in Österreich beunruhigend viele gibt – Kaiserschmarrn und Palatschinken, Germ- und Marillenknödel, Scheiterhaufen und Mohnnudeln. Für viele Österreicher ein Kulturgut, für mich das Grauen!

Was ist dein liebstes Reiseziel?
Definitiv England bzw. London. Strandurlaube mag ich gar nicht. Was ich liebe, ist, mir Altstädte anzusehen und mir sozusagen die volle Kulturdröhnung reinzuziehen, und da hat London sehr viel zu bieten. Außerdem sind die Menschen dort unfassbar freundlich.

Wenn Du ein Tier sein würdest – welches wärst du gerne?
Ein Rabe – weil es extrem clevere Tiere sind, wenn auch mit einem düsteren Ruf.

Wenn du ein Charakter aus einem Buch sein könntest (nicht zwingend deines) welcher wärst du gerne?
Bei den meisten Büchern, die ich lese und schreibe, sind die Charaktere nicht zu beneiden, mit den meisten würde ich nicht tauschen wollen. Wahrscheinlich spricht da das Teenie-Fangirl aus mir, aber ein Charakter in der Harry Potter-Welt zu sein würde mir durchaus gefallen. Allerdings nicht Harry Potter selbst, lieber ein entspannter Nebencharakter, der sich all die Kämpfe aus sicherer Entfernung ansehen und in Ruhe seine Zauberkräfte schulen kann.

Was ist der dümmste Anmachspruch, den Du je gehört hast?
Auf einer Halloweenparty, auf der ich Flügel und Hörner trug, säuselte mir ein (absurderweise unverkleideter und schon reichlich betrunkener) Typ zu: „Du bist ein weiblicher Sexdämon und ich bin ein männlicher Sexdämon.“ Ob Dämon oder nicht, Subtilität war schon mal nicht seine Stärke.

Schaust Du gerne TV (oder Streaming) und wenn ja was? Gibt es eine Lieblingsserie?
TV schaue ich schon seit einigen Jahren nicht mehr, dafür streame ich umso mehr. Ich liebe Serien, die es schaffen, mich zu überraschen und zu verstören. Grundsätzlich liebe ich alles, was „anders“ ist. Da rangiert Dirk Gently ganz oben, aber auch Orange is the New Black, Preacher und natürlich Sherlock. Eine Entdeckung, die mich positiv überrascht hat, war BoJack Horseman. Man sollte sich nicht vom Zeichentrickstil täuschen lassen, die Serie ist großartig gemacht und überraschend tiefgängig.


Wenn Du ein Date mit einem Prominenten gewinnen würdest, mit welchem würdest Du definitiv eins haben wollen?
Benedict Cumberbatch. Auf der Sherlocked-Convention in London letztes Jahr hab ich ihn leider knapp verpasst, da wäre so ein intimer Abend zu zweit die perfekte Wiedergutmachung 😉

Was ist das verrückteste was dir als Autor je passiert ist?
Im positiven Sinne verrückt war für mich die letzte LBM, auf der ich wiederholt erkannt wurde, obwohl ich nicht einmal ein Namensschild hatte, und nicht nur am Verlagsstand, sondern auf dem gesamten Messegelände. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich mal das Problem haben würde, von Leuten gekannt zu werden, die man selbst nicht kennt. Das ist wirklich ein enormes Kompliment und eine ziemliche Ehre.

Bist Du tättowiert? Wenn ja, was, wo und warum?
Noch nicht, der Termin steht aber schon, und es wird auf jeden Fall ein bibliophiles Tattoo.

Manche Menschen wissen ja ganz genau, was sie sich mit ihrem ersten eigenen Geld gekauft haben. Wisst ihr noch was ihr euch von eurem ersten „Buchgeld“ gekauft habt?
Puh, daran erinnere ich mich leider nicht mehr. Die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig, dass es Bücher waren.

Socken oder Barfuß? Pyjama oder Nachtkleid? Wie schläfst Du lieber?
Socken und bevorzugt übergroßes T-Shirt mit Hose.

Bist Du ein Morgenmuffel oder sofort fit nach dem Aufwachen?
Furchtbarer Morgenmuffel! Vor meinem ersten Kaffee bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Kannst Du Dich noch an Deine erste Liebe erinnern?
Sogar sehr gut, denn ich lebe mit ihr zusammen. Ich bin tatsächlich noch mit meinem ersten Freund zusammen, der auch mein erster Kuss und meine erste große Liebe war. Mittlerweile sind es schon acht Jahre. Ziemlich kitschig, oder? 😊 (Anmerkung Kitty: Nein, überhaupt nicht. Ich finde das zur heutigen Zeit klasse. Find ich großartig *love*)


Weinst Du auch mal wenn Du einen traurigen Film siehst? Oder bist Du eher das „kalte Herzchen“?
Es gibt zwei Filme, die ich nicht trockenen Auges überstehe, egal, wie oft ich sie sehe, und das sind „König der Löwen“ (Mufasa!) und „Bärenbrüder“. Der Tod von Tieren auf dem Bildschirm berührt mich immer viel stärker als der von Menschen, wahrscheinlich, weil ich selbst viele Tiere gehen lassen musste.

Gibt es irgendwas, worüber Du (zum heutigen Stand) NIE schreiben würdest?

Im Sinne von Tabus, die nicht aufs Papier gehören? Absolut nicht. Ich finde, alles soll und muss sag- und schreibbar sein, ganz besonders Themen, die Unbehagen auslösen und über die man nicht gern spricht. In meinen Büchern findet man Alkoholismus und Suchtproblematik, Gewalt und Vergewaltigung – nicht nur bei meinen Horrorromanen, sondern auch bei meinen Fantasy- und Science Fiction-Büchern. Ich versuche immer, so gut wie möglich echte Menschen mit echten Problemen darzustellen, und das sind meistens nicht übernatürliche Wesen oder zu bewältigende Quests, sondern innere Dämonen und böswillige Menschen im eigenen nahen Umfeld.

Was ist in deiner Handtasche/Hosentasche/Aktentasche?
Mein Notizbuch muss immer mit, ebenso wie das Buch, das ich aktuell lese. Meistens hab ich auch noch meinen Laptop dabei.


Allgemeines? Was möchtest Du sonst noch gerne von Dir erzählen?
Ich bedanke mich ganz herzlich für die Chance zum Interview und für die spannenden Fragen. Auf ein baldiges Wiederlesen 😉

Herzlichen Dank für das Interview!


Liebe Melanie, vielen Dank für Deine Antworten und mega viel Erfolg in der Zukunft!

Und wer jetzt noch Lust bekommen hat eines der Werke aus Melanies Feder zu lesen, dem kann ich nur dazu raten. Ich selbst habe die "Schwarzes Blut"-Reihe (Maleficus, Mortalitas und Munditia gelesen und eben "Opferreigen" beendet. Die Rezis dazu findet ihr, wenn ihr auf die jeweiligen Titel klickt.

Viel Freude beim Lesen <3 br="" buch="" das="" euch="" ge="" m="" mit="" sein="">

Rezi zu "Opferreigen" von Melanie Vogltanz


Infos:

Verlag: Ohneohren
ISBN (epub): 978-3-903006-84-3
ISBN (mobi): 978-3-903006-85-0
Seitenanzahl: ca. 400
Preis: €5,49
Erscheinungsdatum: 06.03.2017

Inhalt:

Wien. Ein scheiternder Schriftsteller und seine lebensverdrossene Tochter, gesichtslose Tänzerinnen und ein skrupelloser Puppenspieler - Zutaten, die für mehr als einen einzigen Albtraum ausreichen.

Gabriel Seihndorfs erfolgreiche Zeiten sind vorbei. Seit seine Frau nicht mehr am Leben ist, sind seine Tage erfüllt von Selbstmitleid, der Unfähigkeit zu schreiben und den Streitigkeiten mit seiner pubertierenden Tochter Melissa.

Erst als ein geheimnisvoller Puppenspieler die Bühne betritt, bemerkt Gabriel, dass ihn mehr mit seinem Kind verbindet als ewige Zwistigkeiten. Während Melissa in einem verlassenen Theater in der Wiener Innenstadt die Wärme sucht, die sie in ihrem Zuhause vermisst, findet Gabriel sich in einer Welt zwischen Wahn und Realität wieder.

Meine Meinung:

Ich habe von dem Buch auf einer Guerilla Lesung erfahren und der kurze Ausschnitt, den Melanie vorgetragen hat, hat mir super gefallen.

Vorab möchte ich aber erwähnen, wer auf "typisch Happy End" und "normal" steht, ist hier falsch ^^

Melanie hat ihre eigene Art eine Geschichte zu erzählen, die so abstrus wirkt, dass sie schon wieder fast "normal" ist.

Cover:

Ich habe das Buch als eBook von Lovelybooks zur Verfüng bekommen - ein herzliches Dankeschön dafür - und daher habe ich da Cover erst nachher in Farbe gesehen. Mir gefällt es sehr gut, weil es darstellt um was es in dem Buch geht.

Inhalt:

Es geht um Gabriel und seine Tochter Melissa.

Gabriel ist ein - auf der Stelle tretender - Autor, der nach dem Selbstmord seiner Frau alleinerziehender Vater von Melissa ist. Jedoch hat er seit dem schrecklichen Vorfall nicht nur seine Lust am Schreiben verloren, sondern auch die Beziehung zu seiner Tochter. Diese leidet sehr unter dem Umstand wie sich ihr Leben entwickelt hat. Sie hat kaum Freunde, in der Schule ist sie demotiviert und zu Hause herrscht eisige Stimmung.

Als sie wieder einmal mit Gabriel streitet, zieht sie los um den Kopf frei zu bekommen und trifft währenddessen das erste Mal auf Coppelius und sein wundersames Theater. Dort trifft sie auf wunderschöne Tänzerinnen, die einen einzigartigen Tanz aufführen: Das Frühlingsopfer. Melissa ist so von dem eleganten und emotionalen Tanz angetan, dass sie sich kaum losreißen kann. Coppelius, der ihre Faszination nicht unbemerkt bleibt, bietet ihr an, für sein Theater zu tanzen. Doch Melissa lehnt ab. Diesmal.
Da das Theater eine fast magische Auswirkung auf Sie hat, spricht sie am nächsten Tag mit ihrem Vater darüber, jedoch endet dieses Gespräch wieder in einem Streit und Melissa beschließt auf Coppelius Angebot, sich seinem Theater anzuschließen, einzugehen.

Doch das war ein fataler Fehler. Melissa befindet sich nun an einem Ort, der jenseits von dieser Welt ist. Dort trifft sie auf andere Mädchen, die dort ebenfalls gefallen sind.

Nebenher gesellen wir uns wieder zu Gabriel, der das Verschwinden seiner Tochter mit Entsetzen feststellen muss. Er schaltet die Polizei ein, die macht ihm aber wenig Hoffnung auf ein Wiederfinden. Als ein paar Wochen später, Melissas Lehrerin Annett vor der Tür steht, beginnt für Gabriel ein Wechselbad der Gefühle und die Ereignisse prallen nur so auf ihn ein.

Wie es dann weitergeht dürft ihr selber lesen, denn ab hier wird es wirklich richtig spannend.

Wir wechseln in der Geschichte immer zwischen Melissa und Gabriel hin und her, also zwischen Realität und Melissas Aufenthaltsort. Jedoch ist die Realität die Gabriel erlebt nicht immer das es scheint. Seine Wahrnehmungen geraten total durcheinander. Manchmal wusste ich selbst nicht was nun "echt" ist und was nicht. Ist er verrückt oder gibt es Coppelius wirklich.

Fazit:
Ich muss gestehen, teilweise war ich echt genervt von Gabriel und seiner Art alles in sich rein zu fressen und nicht mit seinem Umfeld zu interagierten. Hätte er das aber getan, wäre das Buch nur halb so spannend geworden ^^.

Wer also ein Fan von verspulter Realität ist, und sich nicht vor einem "nicht ganz so glücklichen Ende" abschrecken lässt, ist bei Opferreigen genau richtig.
Ein verrücktes Buch mit teilweise "schmackhaften" Darstellungen, die viel über die Menschlichkeit aussagen. Und wie schnell eine Welt aus den Fugen geraten kann, wenn die Menschen aufhören miteinander zu reden und nur in ihrer eigenen Welt leben.

Tolles Buch :) Danke