Samstag, 9. Juni 2018

Rezi: „Never knowing“ von Chevy Stevens



Klappentext:
„In mir fließt das Blut eines Mörders. Ich habe Angst. Vor ihm. Und vor mir.“ Seine Eltern kann sich niemand aussuchen. Aber was, wenn dein Vater ein gesuchter Serienkiller ist?

Meine Meinung:
Ich habe das Buch vor vielen Jahren als kleine Handtaschenausgabe vom Fischer Verlag gekauft. Irgendwie hat mich das Format total angemacht. Es passt wirklich in die Hosentasche. Und ich liebe Thriller. Daher hat mich der Klappentext auch sofort angesprochen.

Nachdem es nun so viele Jahre im Schrank lag, habe ich es nun endlich auf meinem Flug nach Irland gelesen.

Hier meine Meiung darüber.

Cover:

Also, das Cover finde ich hat mit dem Inhalt nichts zu tun. Es ist hübsch, aber mehr auch nicht.

Inhalt:

Es geht um eine Frau, Sara, die als Baby adoptiert wurde und nun, nach vielen Jahren auf der Suche nach ihrer leiblichen Familie ist. Als sie endlich auf ihre „echte“ Mutter trifft, und diese nach ihrem leiblichen Vater frägt, stößt diese von sich weg und macht ihr zu verstehen, dass sie von ihr nichts wissen will, und sie nie wieder sehen will.

Völlig verstört und mit dem Gefühl, dass Julia (ihre leibliche Mutter) ihr etwas verheimlicht, fährt sie nach Hause mit dem Plan einen Privatdedektiv zu beauftragen mehr heraus zu bekommen.

Gedacht getan, doch als sie das Ergebnis erfährt, wünscht sich Sara, sie hätte nie nachgeforscht. Es stellt sich heraus, dass ihr Vater ein - immernoch - gesuchter Serienkiller ist, und Julia die bisher einzige Überlebende.

Leider dauert es nicht lange und die Presse bekommt davon Wind und macht es Publik. Und nun beginnt der Wettlauf mit der Angst, denn durch die Presse hat auch ihr Vater von ihr erfahren und sucht nun den Kontakt.

Wie Sara es schafft, den Spagat zu schaffen, ihre Tochter Anny, ihren Verlobten Evan und ihr eigenes Leben zu schützen, könnt ihr dann selbst nachlesen.

Ich fand den Schreibstil von Chevy Stevens sehr gut. Es war mein erstes Buch von ihr, daher kann ich es, wie manch andere es gemacht haben, nicht mit anderen Werken vergleichen. Vielleicht auch gut so.

Ich war immer gut unterhalten und auch die Spannung war in einem wirklich guten Kontrast mit den emotionalen Elementen.

Ich habe mich bis zum Ende amüsiert. Ich fand das letzte „Aufbäumen“ der Geschichte zwar unnötig, aber die Aufklärung ein paar mir noch offengebliebenen Fragen wurden meiner Meinung nach wunderbar erklärt.

Alles in allem war es ein schöner Thriller, der mich auf dem Flug nach Irland wunderbar unterhalten hat. Ich bin froh, dass ich ihn gelesen habe.

Er war nicht sehr blutig und auch der „Psycho-Aspekt“ war geringer als ich es sonst bei Thrillern gewohnt bin, aber für die seichte Unterhaltung und die Spannung war er dennoch sehr gut.

Ich gebe 4 von 5 Pfoten, da ich eben ein wenig mehr sonst erwarte von Thrillern, mich aber gut unterhalten gefühlt habe.