Samstag, 3. März 2018

Houston Hall - Wer ist eigentlich diese Mary?



Anlässlich der gerade laufenden Fantasywoche auf Facebook, durften Marion von Fräulein M liebt Bücher und ich, die beiden Haupt-Protagonisten Mary und Anthony des Buches "Houston Hall - Schatten der Vergangenheit" von Mary Cronos genauer unter die Lupe nehmen.

Damit ihr wisst von welchem Buch ich überhaupt erzähle, hier mal das Cover und den Klappentext.



Klappentext:
Eine spannende, übernatürliche Liebesgeschichte vor der Kulisse Schottlands – ein Kampf um Leben und Tod und für die eine große Liebe.
Anthony lebt allein auf dem Familienlandsitz Houston Hall in Schottland, seit seine ganze Familie einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Der Tod der Eltern und der geliebten Schwester haben den aufstrebenden Anwalt aus Edinburgh zu einem anderen Menschen gemacht; die Dorfbewohner halten ihn für wunderlich, manche gar für verflucht.
Nachdem er die letzte Haushaltshilfe gefeuert hat, steht überraschend eine junge Frau vor der Tür, die sich auf die Stelle bewirbt: Mary Smith. Mit Mary beginnt Anthony wieder am Leben teilzunehmen und lässt sogar – wenn auch zögerlich – Gefühle zu. Doch er weiß nicht, wen er in sein Herz lässt: Mary weiß um die Wahrheit hinter dem Unglück seiner Familie. Sie weiß um die Monster, die nicht nur sein Leben bedrohen, denn sie stellt sich ihnen schon seit 200 Jahren in den Weg. Als plötzlich eine Totgeglaubte wieder auftaucht, ist Mary sicher, dass er in großer Gefahr schwebt. Nun muss sie kämpfen, um zugleich Houston Hall und ihre Liebe zu Anthony zu retten.

Und nun freue ich mich, euch endlich Mary "Smith" ein wenig genauer vorstellen zu dürfen und möchte dies mit einem Zitat von Mary (aus dem Buch) beginnen:

"Für mich sind Schatten ein Zeichen der Hoffnung. Ohne Licht gäbe es keine Schatten. Nur Dunkelheit. Schatten sind nichts Böses. Sie sind ein Versprechen. Das Versprechen, dass da nicht nur Dunkelheit ist, sondern auch Licht!"

Mary Smith – Wer ist das eigentlich?



Optische Merkmale:
Mary, schwarzes leicht gelocktes Haar, grüne Augen, ca. 1,60m, von schlanker Statur und weißer Haut.


Was sind die besonderen Eigenschaften von Mary?

Neben der Eigenschaft, dass sie es schafft Anthony gänzlich um den Finger zu wickeln, habe ich festgestellt, dass Mary einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt besitzt.

Mary achtet immer ganz behutsam darauf, dass Anthony nichts passiert und wenn doch, dann umsorgt sie ihn wie eine wertvolle Porzellanfigur. Aber immer mit den nötigen Spitzen dazu, wenn er sich mal wieder in Gefahr begeben hat.

Mary versteht es ausgezeichnet, Anthony mit ihren grünen Augen um den Finger zu wickeln und in ihren Bann zu ziehen. Das schafft sie im übrigen auch bei so ziemlich jedem Menschen in ihrem Umfeld.

Mary in der Geschichte:

Mary stolpert eines Tages, einfach so in Anthonys Leben, und beschließt frecher Weise, dass sie von nun an als Hausmädchen in Houston Hall arbeiten möchte. Schnell lernen wir, dass Mary eine sehr gute Schauspielerin ist, die mit frechen Kommentaren Anthony aus der Reserve lockt. Anfänglich scheint er noch sehr genervt ihr gegenüber zu sein, aber Mary versteht das Spiel in Perfektion und somit wird dies zu ihrer kleinen Art der liebevollen Kommunikation.

Zwischen Mary und Anthony entwickelt sich schnell mehr als nur das Laird – Hausmädchen Verhältnis. Immer wieder zieht Mary den Laird in ihren Bann, bringt ihn dazu das Haus zu verlassen, und umgänglicher zu werden.

Sie gibt ihm das Gefühl geborgen und in Sicherheit zu sein. Wenn er in Panik gerät, ist sie auf einmal zu stelle und wiegt ihn in Sicherheit. Sie schein immer und überall zu sein.

Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach geheimen Gängen und kommen sich Stück für Stück näher. Wohin das jedoch führt, dürft ihr dann selber lesen, denn darum geht es heute nicht.

Jedoch ändert sich das schnell als jemand anderes in Anthonys Leben auftaucht. Ich verrate an der Stelle nicht wer das ist, da ich euch nicht spoilern möchte, aber diese Person schafft es, in Mary ein Gefühl heraufzurufen, von dem sie nicht gewusst hat, dass sie es spüren kann. Eifersucht.

Das Interessante an dem Buch ist jedoch, dass wir die Charaktere in der ersten Hälfte des Buches aus der Sicht von Anthony kennen lernen, und in der zweiten aus der Sicht von Mary selbst. Daher lernen wir Marys Gefühle und Handlungsweisen erst im zweiten Teil der Geschichte besser kennen, da wir direkt "in sie hinein" lesen.

Wir erfahren so auch mehr über die Vergangenheit von ihr, und warum sie sich so sehr um Anthonys Wohl und Gesundheit sorgt, und warum ihr die neu erschienene Person so viel "Kummer" bereitet.

Im großen und ganzen kann man Mary als sehr warme, sich nach Liebe sehnende "junge" Frau vorstellen, die im Herzen immer nur das Gute für sich und ihr Umfeld sucht.

Ich persönlich mag Mary sehr gerne, da sie mit ihrer frechen und forschen Art, Anthony immer wieder auf die Probe stellt, und sein Innerstes wieder zum Vorschein rauslockt. Und dennoch ist sie immer besorgt um ihn und findet so Liebe in sich, die sie selbst nicht wirklich wahrhaben will.

Ich habe auch die Autorin gefragt, was sie über Mary denkt.

Liebe Mary:

Frage:
Wie kommt es, dass die Hauptprotagonistin auch Mary heißt?

Antwort:

Die Geschichte von Anthony und Mary begleitet mich jetzt seit beinahe 10 Jahren und geht zurück auf ein RPG (Erklärung von Kitty: RPG=RollPlayerGame - auf deutsch ein Rollenspiel, das ursprünglich nicht am PC oder auf der Konsole gespielt wurde sondern per Geschichten mit Pen & Paper, also Stift und Papier :), die selbst ausgedacht waren und nachgespielt wurden), in dem die beiden aber auch noch anders hießen.

Als ich dann beschloss, ein Buch daraus zu machen, mussten andere Namen her – sie konnten schlecht so heißen wie die Figuren des Films, aus dem einst ihre RPG-Inspiration kam. Ich habe damals lange überlegt und beide hatten für viele Monate – wenn nicht sogar Jahre – gar keine richtigen Namen. Ich habe vor allem bei Mary so viele ausprobiert, aber nichts schien zu passen… außer Mary. Ich habe mich lange Zeit dagegen gewehrt, ihr meinen Namen zu geben, aber es ging einfach nicht anders. Mary ist eine Mary, durch und durch. Und ich weiß, wovon ich rede. Ich bin schließlich auch eine.

Frage:
Gab es eine Mary wirklich?

Antwort:

Die gab es tatsächlich und an dieser Stelle kann ich nur sagen: Das war dann der entscheidende Grund, Mary als Mary gewähren zu lassen. Denn als ich bei meinen Recherchen erfuhr, dass es nur eine einzige denkwürdige Frau in der Geschichte Dirletons gab. Und dass diese auch noch zu der Familie gehörte, die Dirleton Castle aufgab, um jenes Herrenhaus zu bauen, das wiederum meinem erfundenen Houston Hall bis auf den letzten Stein gleicht… da musste ich sie einfach Mary nennen. Nun zum Glück nicht mehr nach mir, sondern nach Mary Hamilton Nisbet vormals Mary Bruce, Countess of Elgin. Passenderweise hieß auch ihre Mutter Mary. Was für mich wunderbar zur Geschichte passte, denn meine Mary ist ja ein paar Tage älter als sie aussieht und so habe ich mir gedacht, dass Mutter und Tochter in „meiner Wahrheit“ ein und dieselbe Person waren

Anmerkung Kitty: Hier seht ihr mal ein Bild der ursprünglichen Mary (Quelle: Wikipedia)



Frage:
Wie hast du den Charakter sich entwickeln lassen?

Antwort:
Mary ist ein klarer Kontrast zu Anthony. Während er eher antiquiert und tot wirkt, durch das, was er durchlitten hat, ist Mary trotz allem, was sie verbirgt, das blühende Leben. Sie symbolisiert für mich die Freude, Hoffnung und Liebe, die Anthony so dringend nötig hat und die durch Marys Ankunft wieder Einzug in Houston Hall hält.
Beide tragen eine Vergangenheit mit sich, die sie niederdrückt und es ihnen schwer macht, anderen zu vertrauen und beide haben ganz unterschiedliche Wege gefunden, mit dieser Unsicherheit umzugehen. Anthony hat sich völlig verschlossen. Mary lächelt oberflächlich und verbirgt so ihr Leiden. Sie muss begreifen, dass sie nicht allein sein muss, dass sie nicht schlecht oder böse ist. Sie hat Schreckliches erlebt und hält sich selbst für „nicht gut“ und gefährlich. Obwohl sie nach außen so lächelt.

Frage:
Und wie hast du den Charakter entwickelt – die Figur Mary?

Antwort:
Viel hat dabei das Rollenspiel vor zehn Jahren geholfen. Das gab ihr ihren eigenwilligen, aufmüpfigen Charakter, ihren Mut und ihre Willensstärke – und damit all das Potential für die kleinen Streitereien mit Anthony.

Und durch die Länge der Zeit, die Mary und Anthony in meinem Kopf (und Herzen) sind, konnte ich sie natürlich besonders intensiv kennenlernen. Als ich dann konkreter an der Geschichte arbeitete – in den letzten Monaten – habe ich die beiden im Geiste überall mit hingenommen: „Mary würde jetzt xyz machen“, „Mary hätte sich das nicht gefallen lassen“, „Mary hätte dem Typen einen Eimer mit kaltem Wasser über den Kopf geschüttet“. Dadurch, dass ich sie mit in meinen Alltag genommen habe, lies sie mich in ihren und so gelang es mir dann von Tag zu Tag besser, ihre Geschichte zu schreiben. Ich konnte sie so gut verstehen, dass ich letztlich Szenen plötzlich anders schrieb, als sie eigentlich geplant waren, weil ich nun wusste, dass Mary anders reagieren würde: Mary war zu jemandem geworden, der lebte. Wenn auch nur auf meinem Papier.

Und dann gab es da noch eine allgemeinere Frage zu beiden Protas:
Sind in deine Figuren auch Eigenschaften von dir persönlich mit eingeflossen?

Antwort:
Oh ja! In alle. Auch in die Nebencharaktere. Ich denke, das kann man gar nicht verhindern. Vielleicht haben wir Autoren eine (sehr) gespaltene Persönlichkeit und unser Weg, uns selbst zu entdecken, sieht vor, Teile von uns „auszulagern“ und in die Leben anderer zu stecken.
Mary hat von mir mit Sicherheit ihren Dickschädel, ihren Optimismus und ihre Probleme mit dem Anerkennen von Autoritäten. Anthony hat von mir seinen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, seine Selbstzweifel und natürlich seine Vorliebe für Bücher. Beatrix, die gute Seele und Haushälterin von Houston Hall, hat von mir das Helfersyndrom, den Wunsch, dass es ihren Lieben gut geht. Und selbst die Wesen, denen Mary und Anthony begegnen, - seien sie gut oder böse - haben etwas von mir: Seien es die Ceasg, die meine Fragen nach dem Sinn und Wert des Lebens wiederspiegeln, oder die Baobhan Sith, die sich nach Freiheit und Familie gleichermaßen sehnen.

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Man, das hat mir Spaß gemacht. Ich hoffe euch auch :)

Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass ich Mary vorstellen durfte, da ich im Vorfeld immer wieder von Mary (der Autorin ^^) über ihr Buch erzählt bekommen habe und mich irgendwie schon in Mary (die Prota) verliebt hatte, obwohl ich sie nicht kannte. Und jetzt da ich sie kenne, freue ich mich umso mehr, dass sie jetzt auch bei mir in meinem Bücherzimmer ein kleines Plätzchen bekommen hat.

Vielen lieben Dank auch an meine Bloggerkollegin Marion, deren Prota-Vorstellung von Laird Anthony Houston,ihr auf keinen Fall verpassen dürft. Die ihr hier nachlesen könnt.

Donnerstag, 1. März 2018

Rezi zu "Cats Bestimmung" von Lily Konrad





Klappentext:
Die junge Catriona Thalmann sieht sich am Ziel ihrer Wünsche, als sie zum ersten Mal bei der Spurensuche in einer Mordkommission eingesetzt wird. Doch dann passieren mehrere Dinge, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen. Nicht nur, dass Catriona nachts im Traum den Unfalltod ihrer Mutter miterlebt, als sei sie selbst dabei gewesen. Sie stellt auch schnell fest, dass sie auf einmal Gedanken lesen kann, unabhängig davon ob sie die Sprache ihres Gegenübers spricht. Menschen, die sie noch nie zuvor gesehen hat, tauchen überraschend in ihrer unmittelbaren Umgebung auf und verschwinden genauso plötzlich wieder. Und dann sind da noch die merkwürdigen Schriftzeichen auf einem Dolch, der in Catrionas erstem Fall als Mordwaffe benutzt wurde. Niemand außer ihr scheint ihnen irgendeine Bedeutung beizumessen.
Nach und nach findet Catriona heraus, was es mit ihren Fähigkeiten auf sich hat. Im gleichen Maße wird sie sich allerdings bewusst, in welcher Gefahr sie schwebt. Sie kann niemandem trauen, am allerwenigsten dem Mann, in den sie sich gerade verliebt hat …

Meine Meinung:

Cover:
Es gab ursprünglich ein anderes Cover, welches ich schon toll fand. Aber dieses hier ist perfekt. Ich finde es passt auch zu Lily. Es ist kein Cover, das dem Hype nachhechelt und das ist gut so, denn das hat dieses Buch von Lily definitiv nicht nötig.

Inhalt:
Also ich muss gestehen, dass ich wirklich wirklich positiv überrascht bin. Ich kenne Lily ja nun schon länger und auch privat ein bißchen :) und ich wusste dass sie mehr im Bereich Liebe angesiedelt ist. Als ich dann von ihr auch die ein und andere "härtere" Geschichte gelesen habe, war ich sehr erstaunt, was für ein gutes Gespür Lily für die "dunkle Seite" hat. Aber mit dem Fantasyroman, hat sie mich voll überzeugt. Für mich ist sie definitiv eine Fantasy-Autorin. Und das finde ich persönlich super, weil ich jetzt endlich auch Bücher lesen kann von einem Menschen, den ich sehr schätze. Da Liebe ja nicht mein Genre ist was das ja bisher immer ein bißchen schwer ^^.

Aber nun zum Eigentlichen.

Es geht um Cat, kurz für Catriona, die ihren ersten Fall bei der Mordkommission hat und auf einmal während der Ermittlungen Menschen sehen kann, die es gar nicht gibt. Und wie wenn das nicht reichen würde, kann sie - zumindest denkt sie das - die Gedanken ihrer neuen Kollegen lesen. Und also sie dann auch noch den Unfall ihrer Mutter in Gedanken miterlebt, steht ihre Welt Kopf. Plötzlich ist alles anders, was bisher vertraut war. Und dann ist da noch der Typ, der sie vor einem Chinarestaurant um den Haufen läuft - und wie soll es anders sein - der wirft sie total aus der Bahn. Diese Augen. Naja, und es kommt wie es kommen muss, Cat ist von dem Unbekannten so hingerissen, dass sie sich natürlich Hals über Kopf in ihn verliebt. Aber als sie entdeckt, dass er die Finger bei einem Kleinen Komplott gegen sie im Spiel hat, ist sie sich nicht mehr sicher, ob sie ihm überhaupt vertrauen kann. Plötzlich schient sich alles und jeder gegen sie verschworen zu haben... Bis sie entdeckt, wer oder was sie tatsächlich ist.

Ja, was soll ich sagen. Mich hat die Geschichte voll und ganz überzeugt und ich kann es kaum erwarten wie es weiter geht. Und ich hoffe es geht weiter ^^

Lily hat eine Geschichte geschaffen, die sich nicht um Vampire und Wölfe dreht und dennoch dreht es sich um fantastische Wesen (Menschen), die nicht von dieser Welt sind. Geheime Zeichen auf Waffen dienen als Botschaften, Gedankenübertragung und Porten sind nur ein paar Dinge, die in der Welt von Lily geschaffen wurden um den Leser zu verzaubern.

Der Charakter von Cat ist angenehm und trotz ihrer Unsicherheit nicht nervig. Die Geschichte um sie, Matteo und Mitch ist stets aufregend und spannend. Man kann die Luft knistern sehen, aber es ist nicht zu dick aufgetragen.

Alles in allem ist es eine wunderbare Fantasygeschichte, mit Liebe, Sex, Humor und Spannung. Ein absolut gelungenes Debut von Lily. Ich bin wirklich begeistert. Ich liebe es

Danke Lily, dass ich Dein Debut lesen durfte und hoffe Du lässt mich auch an deinem weiteren Buch teilhaben <3 Wer mehr über Lily Konrad und ihre weiteren Werke erfahren möchte, kann sich hier auf ihrer Homepage umsehen <3

Montag, 26. Februar 2018

Rezi zu "Das Erbe der Macht" von Andreas Suchanek

Im Rahmen der heute beginnenden Fantasywoche auf Facebook, habe ich die Ehre, die wundervolle Woche zu eröffnen mit meiner Buchvorstellung von Andreas seinen Magiern aus „Das Erbe der Macht“.



Im Zuge dessen habe ich die ersten drei Teile von Andreas zur Verfügung gestellt bekommen und bin wirklich sehr glücklich darüber.

Lange schön habe ich mit dem wunderschönen Covern der Reihe geliebäugelt, aber irgendwie mich nie dran getraut, da die gesamte Reihe aus 12 Bänden (das 12. ist gerade erst am 30.01.2018 veröffentlicht worden) besteht. Und wer mich gut kennt, weiß, dass ich es nicht so gerne mag Reihen zu beginnen, die ich nicht in einem Rutsch durchlesen kann, wenn sie mir gefallen.

Aber was soll ich sagen, ich bin echt froh dass ich jetzt die Gelegenheit bekommen habe, in die ersten 3 Teile, Aurafeuer, Essenzstab und Wechselbalg, rein gelesen zu haben.

Generell zusammengefasst geht es um Lichtkämpfer, die mit dem Unsterblichkeitsrat im Castillo leben, Nimags (Nichtmagier) und wie Nimags zu Magiern werden. Und es geht um Schattenkämpfer, die das Gegenteil der Lichtmagier sind, bzw. auf der anderen Seite der Macht existieren. Und bei allem dazwischen, gibt es noch die Schattenfrau, den Feind der Lichtkämpfer, um die es in den drei Bänden geht. Mit Sicherheit auch in den anderen, aber ich kenne ja nur die ersten drei.

Es geht um Freundschaft und Feindschaft, Verrat und Vertrauen. Um falsche erste Eindrücke und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Und wie am Ende doch noch alles gut werden kann… oder auch nicht.

Jetzt mache ich euch aber mal mit den einzelnen Teilen bekannt. Angemerkt möchte ich noch sagen, dass wenn ich ein paar Details überschneide, dann seht es mir nach. Ich habe alle drei Teile hintereinander gelesen, und hatte daher am Ende leider das Problem, nicht mehr gaaaanz genau zu wissen in welchem Teil ich mich befinde ^^. Ihr merkt, ich war sehr gefesselt <3

Teil 1 – Aurafeuer

Wie der Titel schon erkennen lässt geht es in diesem Teil um das Aurafeuer, was es ist und wie es „vererbt“ wird. Jeder Magier hat das Aurafeuer in sich und manifestiert dies mit seiner Essenz, die bei jedem eine andere Farbe hat.

Um das besser zu erklären, tauchen wir in die Geschichte von Alex, der von einer Sekunde zur anderen von einem Nimag zu einem Lichtkämpfer wird. Leider passiert das, wenn ein anderer Lichtmagier sein Aurafeuer verliert. Und das geschieht leider nur durch den Tod eines solchen. Hier ist es der Tod von Mark, der mit Jen unterwegs war und in eine scheinbare Falle getappt ist. In einem verlassenen Haus finden die beiden tote Magier vor, die einen besonderen Gegenstand bewacht haben. Just in dem Moment, als Jen eben diesen findet, taucht ein Gegenstand auf, der Kevin seine ganze Essenz und sein Aurafeuer tilgt und stirbt. Bei diesem Akt werden die anderen Magier dessen Gruppe über einen Kontaktstein benachrichtigt und somit wissen diese, dass sich das Feuer einen neuen Wirt suchen wird. Dieser wird hier in Alex gefunden. Alex scheint auf den ersten Blick, wie auch Jen bemerkt, ein Aufschneider zu sein, der immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat. Leider bekommen das nicht nur die Lichtkämpfer mit, sondern auch ein besonderer Gegenspieler: Die Schattenfrau. Und die verbirgt ein übles Geheimnis, dessen wir in den nächsten Teilen auf die Spur kommen. Was das ist, und was Alex damit zu tun hat, und in wie weit auch Jen involviert ist, dürft ihr dann selber lesen.

Aber seid gewarnt, denn Magie hat auch seine Schattenseiten 



Teil 2 – Essenzstab

Jeder Magier hat zusätzlich zu seinem Aurafeuer auch einen Essenzstab. Dieser ist wichtig, da einige Zauber nicht ohne diesen ausgeführt werden können. Ein paar Zauber benötigen nur das in die Luft geschriebene magische Symbol, andere benötigen aber die Ausführung des Zaubers mit dem Essenzstab. In der Regel wird dieser mit dem Aurafeuer vom vorherigen Magier an den Nachfolger mit übertragen. Im Falle von Alex, den wir in Band 1 kennengelernt haben, ist der Essenzstab beim Tod von Kevin, mit zerstört worden. Und nun hat Jen die undankbare Aufgabe sich mit Alex zum Essenstabmacher auf den Weg zu machen. Jedoch werden die beiden schon von der Schattenfrau dort erwartet, und das birgt fatale Folgen in sich, lässt aber Jen und Alex auch durch ein Erlebnis besser verstehen.

Zeitgleich ist im Castillo auch ein ziemliches Chaos unterwegs. Da dort der Unsterblichen Rat durch einen „Zufall“ herausgefunden hat, dass es wohl einen Verräter unter sich geben muss, sind alle Beteiligten jetzt doppelt auf der Hut und sind versucht untereinander einen Schuldigen zu finden. Auf der Suche nach eben diesem ergründen Cloe und Clara die Mentigloben, die Erinnerungen speichern, und finden einige entscheidende Details über die Ratsmitglieder und ihre Freunde heraus. Welche Geheimnisse die beiden aufdecken, dürft ihr aber selber nachlesen.

In diesem Teil lernen wir Alex ein wenig näher kennen, ebenso erfahren wir mehr über Jen und warum auch sie nach ihrer Erweckung einen neuen Essenzstab benötigte. Und wir erfahren mehr über die Schattenfrau, die auch in diesem Teil ihr Unwesen treibt.



Teil 3 – Wechselbalg

Also ich sags euch, ich hing wirklich von einem „Oh nein“ – Erlebnis zum nächsten. Und ich hoffe es wird euch genauso gehen, denn immer wenn ich dachte, ahhh jetzt kommt ein bißchen Ruhe rein, kam auch schon die nächste Katastrophe.

Und zwar erfahren wir im dritten Teil, dass es im Castillo nicht einen Verräter gibt, sondern einen Wechselbalg, der mit einer besonders heimtückischen Waffe unterwegs ist. Mit einem Dolch, der den Magier tötet kann, ohne dass dessen Essenz freigelassen wird um sich einen neuen Wirt zu suchen. Und das gemeine an dem Wechselbalg ist, dass dieser selbst in den jeweiligen Momenten nicht einmal weiß, dass er ein Verräter ist.

Jen und Alex sind immer noch beim Essenzstabmacher und haben einen nicht sehr schönen Zusammenprall mit der Schattenfrau überlebt, aber nein, es wird nicht ruhiger, denn sie landen durch ein Portal in einem Castillo. Aber leider nicht in dem ihrigen sondern… Tja, an dieser Stelle reicht es jetzt mit spoilern ^^

Fazit:

Man o man, es ist echt gar nicht so einfach, 3 Teile einer Reihe vorzustellen ohne etwas vorweg zu nehmen. Ich hoffe aber ich habe nicht zu viel verraten und dennoch Lust auf mehr gemacht.

Wer die Reihe also noch nicht kennt, sollte sie nun unbedingt kennen lernen.

Entweder könnt ihr die 12 Teile alle einzeln kaufen, oder in Sammelbänden immer zu je 3 Bänden. Wenn ihr mehr zum Autor und den Büchern wissen wollt, dann könnt ihr das hier gerne.

Ich werde sie mir auf alle Fälle zulegen, wenn ich wieder ein bißchen mehr Buchgeld über habe.