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Freitag, 13. April 2018

Leseabend mit Monika Pfundmeier, Marion Hüblinger und Andreas Otter

Ich sag euch, zum Glück wohne ich in München :D

Somit hatte ich das Vergnügen gestern abend (Donnerstag, 12.04.2018) bei einer Lesung im Provisorium München dabei sein zu können.



Gelesen haben Andreas Otter, Monika Pfundmeier und Marion Hüblinger (v.l.n.r.).

Auch wenn nicht die Massen da waren, so war es doch eine sehr angenehme Runde mit sehr netten Zuhörern.

Gelesen wurde aus den aktuellen Werken der drei, die ich euch heute hier gerne vorstellen möchte.

Begonnen hat die Lesung Andras Otter mit seinem historischen Roman



"Der König der Gaukler"

Schwaben, Mitte des 14. Jahrhunderts:

Nachdem seine Eltern bei einem Brand starben, ist der Köhlerbursche Simon besessen von dem Wunsch, Feuer zu beherrschen und der größte Feuerspucker aller Zeiten zu werden. Nach dem Ausbruch der Pest muss Simon jedoch sein Heimatdorf verlassen und trifft auf eine Gauklergruppe, die ihn aufnimmt. Von nun an gehört er dem fahrenden Volk an, das ausgestoßen und rechtlos die Menschen begeistert, während um sie herum die todbringende Seuche tobt. Anna, eine kartenlegende Wahrsagerin, prophezeit Simon, dass sein Wunsch in Erfüllung gehen und er als Feuerspucker vom Volk

Wir reisen zurück in eine Zeit, in der die Pest etwa ein Drittel der mitteleuropäischen Bevölkerung auslöschte. Dafür wurden nicht nur Juden verantwortlich gemacht, denen man nachsagte, sie hätten den Todeshauch in die Menschheit gesetzt, um die Weltherrschaft zu erlangen, sondern auch Sternenkonstellationen und giftige Winde.

Gehen Sie mit Simon auf eine abenteuerliche Reise, die eine Faszination für Feuer und Akrobatik offenbart, aber auch mit Mirjam, die in einer Welt voller Vorurteile und Hass überleben muss und ausgerechnet bei den "Verdammten" auf Liebe und Geborgenheit stößt.

Wer mehr über "Der König der Gaukler", seine weiteren Bücher oder über Andreas Otter selbst erfahren möchte, kann sich gerne mal hier auf seiner Internetseite umsehen.

Anschließend wurden wir mit auf die Reise in eine fantastische Reise genommen und zwar von Marion Hüblinger mit ihrem Buch



"Krieger der Lüfte"
Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

Wer nun gerne mehr über das Buch und die anderen Bücher und über Marion erfahren möchte, kann das gerne hier auf ihrer Homepage.

Und zuletzt hat uns Monika mit auf die Reise in ihre Romane "Blutföhre" und "Löwenblut" genommen.



Blutföhre:
Im Schloß in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet – wie einst im Jahre 1268.

Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich von Mering abgesehen. Ulrichs Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes steht kurz bevor.

Der Graf fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Ulrich bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit der beiden endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern.

Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit – und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen.

Löwenblut:
1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens – darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter.

Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d’Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d’Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen.

Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters – Konradin von Hohenstaufen -, inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten.

Beide Bücher können direkt über Monika Pfundmeier erworben werden.
Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, sollte sich unbedingt auf ihrer Homepage umsehen <3 Ich hatte einen sehr interessanten Abend, habe vielen spannenden Passagen gelauscht und hatte zwischendrin auch das ein und andere gute Gespräch auch mit anderen Autoren. Leider hatten wir anschließend nicht mehr so viel Zeit, da schon die nächste Gruppe den "Raum" für sich wollte. Ich hoffe ich kann noch vielen solcher Abende lauschen, denn es ist immer wieder etwas Besonderes für mich. Ich bin dankbar für jeden dieser Momente meines Leser- und Bloggerlebens Schnurrigst Eure Kitty

Donnerstag, 12. April 2018

Rezi zu "Der Schatz der Gläsernen Wächter" von Dane Rahlmeyer





Infos zum Buch:
Taschenbuch: 436 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (25. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1478249781
ISBN-13: 978-1478249788
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,8 x 20,3 cm

Klappentext:
Das Zeitalter des Ælon ist vorbei.
Doch einige der Wunder und Schrecken, die es hervorgebracht hat, existieren noch immer – versteckt in uralten Tempeln und versunkenen Palästen.

Die junge Archäologin Kriss erhält von der wohlhabenden Baronin Gellos den Auftrag, die sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Viele sind auf der Suche nach der Insel verschollen – so auch Kriss’ Mutter, ebenfalls Archäologin. Begleitet von dem früheren Straßenjungen Lian macht sich Kriss auf die gefahrvolle Suche. Dabei ist ihr der abtrünnige General Ruhndor dicht auf den Fersen – und er wird vor nichts Halt machen, um die Insel zu finden.

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover ist wunderschön und absolut passend zum Inhalt. Die Farben sind angenehm anzusehen und passen auch wunderbar zum Titel.

Inhalt:

Es geht - wie ihr oben im Klappentext bereits lesen konntet - um Kriss, die nach einer erfolglosen Expedition, die einmalige Gelegenheit bekommt sich auf die Suche nach einer sagenumwobenen Insel zu machen, auf der es angeblich einen Schatz geben soll. Diese Suche bedeutet für die junge Doktorin nicht nur eine aufregende Suche nach einem Schatz, sondern gibt ihr auch die Möglichkeit sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, die seit Jahren während einer Expedition zu genau dieser Insel, verschwunden ist.

Auf dem Weg zur der Insel Dalahan begleitet sie der Junge Lian, den Sie von der Auftraggeberin Baronin Gellos, zur Seite gestellt bekommt. Auf ihrer gemeinsamen Reise erkunden die beiden nicht nur die aufregende Gebiete, sondern lernen sich auch näher kennen und Vertrauen. Nur ist nicht jeder in Kriss' Umfeld ihr wohlgesonnen. Und so muss die junge Archäologin feststellen, dass sich nicht nur Freunde um sie herum begeben, sondern auch finstere Widersacher, wie General Ruhndor. Auf einer aufregenden Jagt durch fremdartiges Gefilde und spannende Gebiete, findet Kriss das Geheimnis des Verschwindens ihrer Mutter, aber ob Sie das Geheimnis der Insel Dalahan lüftet, dürft ihr selber lesen.

Die Beziehungsthematiken im Buch sind meiner Meinung nach sehr nachvollziehbar dargestellt. Dane hat es wunderbar geschafft, die Verlust- und Gefühlswelt von Kriss absolut überzeugend darzustellen. Ich habe mit Kriss richtig mitgefiebert, gelitten, geweint und gelacht.

Die Welten, die sich ausgedacht wurden, waren für mich mal was Neues. Das hat mir wirklich Spaß gemacht, im Steampunkzeitalter der Zukunft ein kleines Abenteuer mit Kriss und Lian zu erleben.

Oftmals hab ich auch vor Spannung die Luft angehalten.

Fazit:
Ein sehr schöner Lesegenuss, der viel Herz und Mut beherbergt.

Hörbuch:
Ich habe zu dem Buch auch das Hörbuch vorliegen, dass ich in schlaflosen Abendstunden gehört habe. Für diejenigen, die Hörbuchfans sind, kann ich dieses hier absolut empfehlen. Der Vorleser Tim Gössler hat eine sehr angenehme Stimme und schafft es wunderbar die einzelnen Charaktere rüber zu bringen. Er hat übrigens auch die Musik dazu gemacht.

Also alles in allem sind sowohl das Buch als auch das Hörbuch eine Empfehlung wert. <3 Das Buch habe ich vom Mainwunder Agentur zur Verfügung bekommen und das Hörbuch von Dane. Danke hierfür für eure Unterstützung

Dieser Post kann Werbung beinhalten.

viele liebe Grüße
Eure Kitty

BookView "Der Schatz der gläsernen Wächter"



Klappentext:

Vor viertausend Jahren begann das Zeitalter des Ælon. Mithilfe dieser geheimnisvollen Energie wurden fliegende Paläste geschaffen, beseelte Maschinen – und Waffen, die ganze Städte auslöschen konnten.
Nun ist alles Ælon aufgebraucht – beinahe. Denn einige der Wunder und Schrecken von damals existieren noch immer: verborgen vor den Augen der Welt, versteckt in uralten Tempeln und versunkenen Palästen …

Im Königreich Miloria lebt Kriss, die Tochter der berühmten Archäologin Brialla Odwin und mit sechzehn Jahren selbst eine geachtete Archäologin. Für viele gilt sie als Wunderkind, aber Kriss sagt, sie hat einfach nur ein gutes Gedächtnis – und eine noch bessere Lehrerin.

Von einer Ausgrabung in einem alten Wüstentempel zurückgekehrt, erhält Kriss von der wohlhabenden Baronin Nejana Gellos den Auftrag, die sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Viele sind auf der Suche nach der Insel verschollen – so auch Kriss’ Mutter, ebenfalls Archäologin. Begleitet von dem ehemaligen Straßenjungen Lian macht sich Kriss auf die gefahrvolle Suche. Dabei ist ihr der abtrünnige General Ruhndor dicht auf den Fersen – und er wird vor nichts Halt machen, um die Insel zu finden.

Meine Rezi dazu findet ihr hier :) Und wenn ihr mehr über den Autor erfahren wollt, geht es hier zum AutorView mit Dane

Erhältlich hier

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AutorView Dane Rahlmeyer

Heute komme ich endlich dazu euch Dane vorzustellen. Ich habe sein Buch "Der Schatz der gläsernen Wächter" schon vor einiger Zeit gelesen, aber habe es irgendwie jetzt erst geschafft euch das Buch vorzustellen. Also dann mal "Hallo Dane"



Lieber Dane, vielen lieben Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und mir ein paar Fragen beantwortet 

*Willst Du mir verraten wie alt Du bist und was für ein Sternzeichen Du hast?

Ich bin 37 Jahre alt und vom Sternzeichen Krebs. bzw. Affe, nach dem Chinesischen Horoskop. Ich bin nicht ganz sicher, welches von beiden mir lieber ist.

*In dem Zusammenhang, gleich gefragt: Bist Du abergläubisch? Also liest Du Dein Horoskop und lässt Dich davon beeinflussen?

In Momenten, in denen ich tatsächlich seelisch geschwächt bin, lese ich auch mal mein Horoskop. Allerdings richte ich mein Leben nicht danach aus. Die Vorstellung, fremdbestimmt zu sein, finde ich nicht gerade sexy.

*Was ja eine bekannte aber dennoch beliebte Frage ist: Ist Dein Autorenname Dein echter oder Künstlername? Wenn Künstlername, wieso gerade dieser?

Mein Nachname ist „echt“, mein Vorname als Autor ein Spitzname, der allerdings vor Ewigkeiten in Fleisch und Blut übergegangen ist, schon lange, bevor ich mein erstes Buch veröffentlicht habe. (Die Geschichte hinter dem Spitznamen ist lang und langweilig, deswegen verschone ich Dich damit lieber!)

*Manche Autoren/innen haben ja mehrere Pseudonyme. Wie sieht das bei Dir aus?

Ich habe drei Fantasyromane unter Pseudonym veröffentlicht – unter welchem, verrate ich jedoch nicht, ätschi-bätsch. Die betreffenden Bücher habe ich mit achtzehn Jahren geschrieben. Ich halte sie immer noch für solide genug, um veröffentlicht zu werden, allerdings ist die Schreibe derart anders als meine aktuelle Art, Geschichten zu erzählen, dass ich mich entschieden habe, sie unter einem anderen Namen zu veröffentlichen.

*Wo kommst Du denn her? Also wo lebst Du? Und lebst Du da schon immer oder bist Du zwischenzeitlich mal umgezogen?

Ich bin im Laufe meines Lebens öfter umgezogen, als mir lieb ist. Erst vor kurzem sind meine Freundin und ich in einen beschaulichen kleinen Ort in der Nähe von Hannover gezogen – in unser absolutes Traumhaus. Ich hoffe, dass es auf lange Sicht erstmal der letzte Umzug war.
Ursprünglich stamme ich aus Salzgitter, was in der Nähe von Braunschweig liegt. Dort bin ich in einem Dorf namens Salder aufgewachsen. Dort gibt es Wälder, Teiche, Pferdeweiden ein Schlossmuseum – ich kann mir keinen schöneren Ort vorstellen, um dort groß zu werden.

*Wenn schon mal umgezogen, wo hat es Dir am besten gefallen?

Mein jetziger Wohnsitz ist mir der liebste. Es gibt auch hier viel Grün um uns herum, den Bahnhof direkt vor der Nase, Einkaufsmöglichkeiten, freundliche Leute – und und und. Wie gesagt: Ich hoffe, dass wir hier noch eine ganze lange Zeit bleiben werden.

*Hast Du Familie? Mann? Kinder? Haustiere?

Ich lebe mit meiner Freundin zusammen. Unsere Mitbewohnerin ist Sakura (Belgischer Schäferhund-Mischling.) Und wer weiß - wenn alles klappt, wie wir uns das vorstellen, sind wir bald zu viert.

*Was für Hobbys hast Du neben dem Schreiben?

Ich sehe gerne Filme, treffe mich mit meinen Freunden, koche und bin viel in der freien Natur unterwegs. Darüber hinaus habe ich vor kurzem „Gunpla“ für mich entdeckt. Das sind japanische Modellbausätze von Robotern aus den diversen Gundam-Animes (geht es noch nerdiger?).
Ich habe festgestellt, dass das Basteln ein hervorragender Ausgleich zur Kopfarbeit beim Schreiben ist. Und als positiven Nebeneffekt habe meine Regale voll mit coolen Robotern!

Bestimmt hast auch Du Lieblingsautoren/Bücher. Welche wären das?

Ich lese sehr gerne die Bücher von Philip Reeve, besonders sein Mortal-Engines-Quartett. Dann sind da noch Iain Banks, der abgefahrene Space Operas schreibt, China Miévilles Bas-Lag-Romane, die jedes Mal ein Feuerwerk der Phantasie abfeuern – und natürlich „Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert, das Buch, das meine unsterbliche Liebe für die Space Opera entfacht hat. Auch Genes Wolfes „Das Buch der Neuen Sonne“ hat mich tief beeindruckt.

*Wie geht Deine Familie, Freunde etc. mit dem Schreiben um? Bekommt Du Unterstützung?

Oh ja! Glücklicherweise war meine Mutter mein erster Fan und hat meine Neigungen gefördert (ich habe mit 14 angefangen, zu schreiben). Sie ist auch heute noch meine erste Testleserin, zusammen mit meiner Freundin. Ich frage mich oft, wie meine Laufbahn sich wohl entwickelt hätte, ohne ihren Enthusiasmus.

Wie recherchierst Du am Liebsten für Deine Bücher?

*Meine Regale sind pickepackevoll mit Recherchenmaterial aller Art: Sachbücher, Biographien, Bildbände, Romane aus ähnlichen Genres, etc. Ich stelle mir auch gerne bei jedem neuen Projekt ein sogenanntes „Moodboard“ zusammen: Das sind Sammlungen von Bildern, die am ehesten die Stimmung einfangen, die ich mit der Geschichte wiedergeben will. Auch wenn manche Projekte zwangsweise längere Zeit in der Schublade liegen müssen, hilft das Moodboard, sofort wieder in das Projekt und die Atmosphäre, die es haben soll, hineinzufinden.

*Wenn Du mehrere Bücher geschrieben hast, welches Deiner Werke magst Du am Liebsten?

Das ist wie die Frage nach dem Lieblingskind. Ich liebe sie alle, aber mein Roman „Der Schatz der gläsernen Wächter“ hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Es war zwar nicht mein erstes veröffentlichtes Buch – aber dasjenige, mit dem meine Laufbahn als Romanautor so richtig in Gang gekommen ist.

*Sind Neuerscheinungen geplant? Wenn ja, magst Du uns verraten wann und was?

Dieses Jahr werden wenigstens zwei Bücher von mir erscheinen: Zum einen „Das Zepter des Dritten Mondes“, welches die zweite Fortsetzung vom „Schatz der gläsernen Wächter“ ist – und außerdem ein Sammelband mit Science-Fiction-Kurzgeschichten namens „Reisen im Sternenlicht“. Aber mit den genauen Erascheinungsdaten halte ich mich noch bedeckt, denn erfahrungsgemäß kommt es immer anders, als man denkt.

*Beschreibt mir mal in 3 Sätzen, was Bücher und Schreiben für Dich bedeuten.

Bücher sind mein Weg in die Köpfe anderer Menschen und Wesen, andere Zeiten und Welten.
Schreiben ist mein Ventil für meine überbordende Phantasie.
Und es ist mein Broterwerb, mein Hobby und das, was ich bis zum Ende meines Lebens machen will.

*Hört Du gerne Musik beim Schreiben – wenn ja was am liebsten?

Am liebsten Soundtracks von Filmen und Videospielen. Am besten schön dramatisch, dynamisch und stimmungsvoll. Ich kann bei kompletter Stille aus irgendeinem Grund nur schwer in den richtigen Schreibfluss hineinfinden.

*Nascht Du beim Schreiben? Wenn ja, lieber süß oder salzig?

Weder das eine noch das andere, fürchte ich. Stattdessen sehe zu, dass ich viel trinke: meist Wasser oder Tee, niemals Härteres.

*Gibt es was, was Du gar nicht gerne isst?

Als eingefleischter Vegetarier kommt nur Obst, Gemüse und Getreide auf meinen Speiseplan. Um alles andere mache ich einen großen Bogen.

*Was ist Deine persönliche „größte Sünde“? Also sowas wie „Schokotorte“ oder so 

Definitiv Schokotorte – bei Geburtstagen genehmige ich mir gern auch drei Stück davon.

*Was ist Dein liebstes Reiseziel?

Aber allermeisten haben mich die Inseln von Thailand beeindruckt: weißer Sandstand, säuselnde Palmen im Wind, ein ewiger Horizont. Das sprichwörtliche Paradies auf Erden. Hier konnte ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder die Seele baumeln lassen.

*Wenn Du ein Tier könntest – welches wärst Du gerne?

Mein Hund. Ich meine, was für ein Leben: Den halben Tag pennen, die andere Hälfte im Grünen, dazu teures Futter (sie ist auf zu vieles allergisch) – und dann noch die ständigen Streicheleinheiten!

*Wenn Du ein Charakter aus einem Buch sein könntet (nicht zwingend eures) welcher wärst Du gerne?

Uh, gute Frage. Charaktere in Geschichten stehen leider allzu oft auf dem seelischen Prüfstand und werden bis zum Zerbrechen gefordert. Das ist mir zu stressig. Wenn es einen Charakter mit einem entspannten Leben gibt, umgeben von Freunden und Frieden, dann wäre ich gerne dieser.

*Bist Du Vollzeit-Autoren oder gehst Du noch einem anderen Beruf nach?

Ich habe das Glück, vom Schreiben leben zu können, daher habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.

*Was hast Du denn ursprünglich mal gelernt?

Peinlicherweise nichts. Ich habe kurz nach der Schule mein erstes Geld mit dem Schreiben verdient und mich ganz darauf konzentriert. Das bedeutete ein paar artfremde Jobs, um die Brötchen auf den Tisch zu bekommen. Aber eine Berufsausbildung hatte ich nie.
Rückblickend sehe ich allerdings jede Stunde, die ich im stillen Kämmerlein schreibend verbracht habe, als meine Ausbildung – eine, von der ich nun, wo ich vom Schreiben lebe, zehren kann.
Seltsamerweise hat dieser ... sagen wir: etwas ungerade berufliche Werdegang allen in meiner Umwelt mehr Kopfzerbrechen bereitet, als mir selbst. Aber ich wusste eben schon früh, dass ich Autor werden will. Alles andere kam mir nur wie eine Ablenkung vor.

*Und letzte Frage im Berufsleben ^^
Würdet Du in Deinen erlernten Beruf zurückkehren, wenn das mit dem Schreiben keinen Spaß mehr macht, oder würdet Du was völlig Neues ausprobieren?

Siehe oben. Ich fürchte, mangels eines vorherigen Berufes müsste ich tatsächlich etwas komplett Neues ausprobieren. Wäre vielleicht ganz spannend.

*Was ist der dümmste Anmachspruch, den Du je gehört hast? Und, hat er funktioniert? ^^

Dem bin ich tatsächlich bisher entgangen. Oder (wahrscheinlicher) ich habe gar nicht mitbekommen, dass ich angemacht wurde!

*Schaut Du gerne TV (oder Streaming) und wenn ja was? Gibt es eine Lieblingsserie?

Bei Lieblingsserien stehen bei mir Rome, Deadwood, Game of Thrones, Black Adder, Black Mirror und The Expanse ganz oben. Garantiert habe ich jetzt wieder ein Dutzend vergessen, die ich genauso oder noch mehr mag.

*Wenn Du ein Date mit einem Prominenten gewinnen würdet, mit welchem würdet Du definitiv eins haben wollen?

Ich glaube, ich hätte Sir Peter Ustinov gerne getroffen. Der war witzig, geistreich und sehr, sehr menschlich. Aber die Chance ist vergangen, fürchte ich. Mit Christopher Lee hätte ich mich auch gerne unterhalten, besonders über seine Zeit als Spion im Zweiten Weltkrieg. Aber auch hier bin ich wohl etwas zu spät dran ...

*Was ist das verrückteste was Dir als Autor je passiert ist?

Das ich überhaupt eine funktionierende Karriere habe – und eine immer größere werdende Schar von Lesern mein Eigen nennen kann.
In all den Jahren, in denen ich versucht habe, als Autor Fuß zu fassen, kam mir diese Vorstellung immer sehr unwahrscheinlich vor.
Gut zu wissen, dass ich mich (wie so oft) geirrt habe!

*Manche Menschen wissen ja ganz genau, was sie sich mit ihrem ersten eigenen Geld gekauft haben. Weißt Du noch was Du Dir von Deinen ersten Tantiemen gekauft hast?

Tatsächlich weiß ich das gar nicht mehr – ich glaube, es war etwas Unspektakuläres wie Miete oder Essen. Aber die Vorstellung, das alles mit Geld zu bezahlen, das ich durch meine Geschichten verdient habe, ist schon phantastisch. (Und wird es immer sein.)

*Würdest Du je beim „Dschungelcamp“ mitmachen? Und wenn ja, wen hättet Du gerne mit ihm Team?

Nein und keine Ahnung. Ehrlich gesagt, ich vermeide Reality Shows wo ich nur kann. Zumal ich während meiner Zeit als Fernsehautor (viel geschrieben, aber nichts davon gedreht – sehr frustrierend) einen kleinen, abschreckenden Blick hinter die Kulissen des deutschen Privatfernsehens werfen durfte.

*Was war das schlimmste Faschings-/Halloweenkostüm das Du je anhattest?

Mein Allererstes. Aus irgendeinem Grund hielt meine Mutter es für eine gute Idee, dass ich im Kindergarten als Tarzan-Verschnitt gehe (oder kam der Vorschlag von mir? Keine Ahnung). Im nächsten Jahr konnte ich mich schon eher mit dem Kostüm anfreunden: Da ging ich dann als Astronaut.

*Socken oder Barfuß? Pyjama oder Nachtkleid? Wie schläft Du lieber?

Pyjama im Winter, deutlich weniger Stoff im Sommer. Hauptsache, der Schlaf ist reichlich und tief!

*Bist Du ein Morgenmuffel oder sofort fit nach dem Aufwachen?

Ich habe oft das Gefühl, gar nicht aus dem Quark zu kommen, aber meine Freundin macht sich immer drüber lustig, dass ich sofort aus dem Bett springe, wenn der Wecker klingelt. So gehen die Wahrnehmungen auseinander. Am Wochenende schlafe ich allerdings gerne aus.

*Kannst Du Dich noch an Deinen ersten Kuss erinnern?

Oh ja. Sehr lebhaft sogar.

*Weinst Du auch mal wenn Du einen traurigen Film siehst? Oder bist Du eher das „kalte Herzchen“?

Ich bin da eher nahe am Wasser gebaut.

*Gibt es irgendwas, worüber Du (zum heutigen Stand) NIE schreiben würdest?

Ja. Alles, was Intoleranz und Fremdenhass fördert, Ignoranz, Gier und Gewalt.

*Warst Du schon mal so betrunken, dass Du am nächsten Morgen „Gedächtnislücken“ hattest?

Nein. Tatsächlich war ich noch nie in meinem Leben betrunken, da ich wenig bis gar keinen Alkohol trinke. Über ein, zwei kalte Biere an einem heißen Sommertag oder ein Glas Rotwein am Abend komme ich selten hinaus.

*Was ist in Deiner Handtasche, Hosentasche, Turnbeutel oder was auch immer Dich täglich begleitet?

Das wäre meine Hosentasche, glaube ich. Darin befinden sich meist mein Handy, Führerschein, Bankkarte, etwas Kleingeld – und jede Menge Fussel.

Allgemeines? Was möchtest Du sonst noch gerne von Dir erzählen?

Kinder, esst mehr Gemüse!
Darüber hinaus fällt mir nichts ein. Doch! Wenn euch dieses Interview halbwegs neugierig auf den schrägen Typen namens Dane Rahlmeyer gemacht hat, schaut euch doch mal meine Bücher an. Vielleicht ist ja was für euch dabei!

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Wow, Dane, danke für deine so offenen Antworten. Ich finde man hat jetzt noch eher Lust Deine Bücher zu lesen. Ich finde nämlich, es macht immer mehr Spaß, die Bücher von jemandem zu lesen, der einem sympathisch ist. Vielen Dank dass Du Dir die Zeit genommen hast für die Antworten.

Fellball in die Runde schmeiß :* Schnurrigst Kitty

Leipziger Buchmesse 2018 - Rückblick

Ach was soll ich sagen, viel später als geplant kommt hier mein Bericht von der Buchmesse Leipzig 2018

Viel zu kurz, viel zu knapp bemessen, viel zu viele tolle Termine, die Zeitgleich stattgefunden haben.

Wo fängt man am Besten an zu berichten, als am Anfang.

Ich habe lange nicht nach Leipzig fahren wollen, weil es immer recht kostspielig ist und auch nicht wirklich erholsam. Und ich kann euch sagen, Erholung kann ich wirklich brauchen.... aber das ist ein anderes Thema.

Also, nachdem ich mich doch entschlossen hatte zu verreisen, und ich wusste, dass ich dieses Mal alleine bin, habe ich meine Termine so eng aneinander geklebt, dass ich kaum Luft zum atmen hatte ^^ aber zum Glück bin ich nicht blau angelaufen, das hätte nicht zu meinen Haaren gepasst :P

Ich bin also am Donnerstag ganz relaxed in Leipzig angekommen und wollte eigentlich auf eine Lesung, die aber leider in Halle war und somit ein wenig zu weit weg um es noch pünktlich zu schaffen. Also bin ich kurzer Hand erst einmal einkaufen gegangen und habe gemütlich gechillt um für Freitag topfit zu sein.



Freitag, 16.03.18

Völlig tiefenentspannt bin ich dann erstmal aufgestanden und hab gemütlich gefrühstückt um gestärkt zu der 2. Guerilla-Lesung zu fahren. Ich war ja letztes Jahr schon dabei und konnte es mir deshalb dieses Mal nicht nehmen lassen wieder Teil dieser Mega"Veranstaltung" zu sein. Wo wir letztes Jahr noch eine kleine Gruppe waren, haben wir dieses Jahr doch Zuwachs bekommen. Das Wetter war leider sehr bescheiden, im Gegensatz zu letztem Jahr, weshalb es von mir nicht so viele Bilder gegeben hat. Ich hab einfach zu sehr gefroren ^^ Aber das ein und andere Bild habe ich natürlich doch für euch <3




Anschließend hatte ich ein "Date" mit Edward Lee, einem sehr angesagten Horror-, Hardcore-, Thrillerautor. Grad so habe ich den Termin noch geschafft, da ich nochmal die ganze Strecke vom Messeeingang zur Anmeldung musste, um meine Karte freischalten zu lassen. Ihr könnt euch denken wie genervt ich war. Alles in allem war es aber ein super gelungenes Interview, das ich auch noch die nächsten Tage für euch hochladen werde.

Edward ist ein wahnsinnig netter und zuvorkommender Mensch, so ziemlich das Gegenteil von dem was man aus seinen Büchern kennt.
Ein Dank geht hier auch nochmal an Inge vom FESTA Verlag, die mir das überhaupt ermöglicht hat <3 Danke Du Liebe

Nachdem ich den für mich aufregendsten Termin der zwei Tage geschafft hatte, habe ich mich erstmal mit der zauberhaften Mary Cronos getroffen und ein wenig die Seele in einem schönen Kaffee und Fantadate baumeln lassen. Anschließend habe ich dann noch beim Papierverzierer Verlag vorbei geschaut und dort Laurence Horn und Mario Steinmetz getroffen. Das ist irgendwie mittlerweile auch so ein richtig fester Bestandteil der Messe. Und dann habe ich noch meine Termine bei diversen anderen Verlagen wahrgenommen, um wieder auf dem Laufenden zu sein.

Abends bin ich dann noch zu einer Lesung von Bod mit Monika Pfundmeier und Mira Valentin <3 sooo toll war das

Müde und kaputt bin ich dann irgendwann in meiner Unterkunft angekommen und hab mir dann noch schnell was zum Essen gemacht. Ich war ja fast verhungert *hahaha*

Seelig bin ich dann mit lauter positiven Gedanken eingeschlafen <3 Samstag, 17.03.2018 Heute hatte ich nachmittags richtig viele Termine, die ich unbedingt koordinieren wollte, aber wie das oft so ist, schafft man meist nur die Hälfte. So musst ich also in einer Stunde auf zwei Terminen anwesend sein. Also ab zu einem dann zum anderen. Ich habe mir aber auf alle Fälle vorgenommen, dass ich nächstes Mal nicht mehr so viele Sachen auf einmal plane. Auf alle Fälle habe ich heute auch wieder viele liebe Leute wieder getroffen und auch endlich mal Autoren live getroffen, die ich sonst immer nur in der virtuellen Welt sehe. Ein besonderes Vergnügen war es mir endlich Thalea Klein zu treffen. Und dann hab ich auch Andreas Suchanek geherzt, und Anja Bagus (da fällt mir ein ich brauche auch unbedingt noch das Buch von Thor und Loki für meinen Mann ^^) und am meisten habe ich mich auch über Bella gefreut. Ich finde eine Messe ohne sie ist definitiv nicht möglich. Sie strahlt so viel Freude aus, egal was sie bedrückt. Wenn ich sie sehe, geht in meinem Herzen ein kleines Licht an. Auch Lily hab ich wieder getroffen... ach was soll ich euch erzählen, es war einfach super, trotz der vielen Termine so viele Herzensmenschen zu sehen.


Ja, was soll ich sagen, es war ein gesprächiger, herzlicher und flüssiger Abend. Ich bin um zwei im Bett gelegen und musste Sonntag wieder um sechs aufstehen ^^ Aber hey, die Taxifahrt hat alles gerettet. Mädelz ich liebe euch ^^

Sonntag, 17.03.2018

Dank des schneechaoses ist mein Zug ausgefallen. Dann halt der Nächste. Der kam aber dann erst mit 110 Minuten Verspätung im Bahnhof an. Somit bin ich saumüde und halb erfroren irgendwann heil zu Hause angekommen... Mit dem positiven Gedanken an Oktober... da ist ja dann die nächste Messe ^^ mit aufregenden Menschen und lustigen Geschichten...

Ich sag nur: "Der Pfeffi ist schuld" ....

Danke für alle, die auch dieses mal wieder dabei waren und diesen Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Wer alle Bilder sehen möchte, kann das gerne auf FB machen.

Falls hier das ein oder andere verdreht ist, "Der Pfeffi ist schuld", nein Spaß, das liegt an dem Programm. Ich kümmer mich drum...

Haut rein, und habt ne tolle Woche :* knutschkugelschmeiß Eure Kitty

Rezi zu "Das Portrait einer Psychopathin als junge Frau" von Edward Lee

Achtung: Dieses Buch ist FSK 18 und ausschließlich über den FESTA Verlag zu erwerben.
Das Buch ist ein Hardcore Thriller und nichts für "zarte Gemüter". Diese Rezi wird aber so geschrieben, dass sie nicht anstößig ist. Hoffe ich zumindest.
(Warnung der Redaktion Kitterella ^^)



Meine Meinung:

Cover:
Es präsentiert alles Wesentliche was man über den Inhalt in einem Bild zum Ausdruck bringen kann. Man sieht eine junge Frau, die die Psychopathin repräsentiert und ein Messer mit den Symboliken drauf, die im Buch erwähnt werden.

Inhalt:

Es geht um Kathleen, einer Soziologin, die für eine Frauenzeitschrift Ratschläge gibt. Die Leserinnen der Zeitschrift suchen per Brief Hilfe bei Kathleen, die in ihrer "Urteil"-Kolumne meist sehr feministische Ratschläge gibt. Eines Tages bekommt sie aber einen Umschlag über den Verleger zugestellt, der ihr bisheriges Leben ziemlich auf den Kopf stellt. In diesem Umschlag findet sie eine kleine Karte, in der sie ein Angebot bekommt eine Geschichte zu schreiben. Über wen weiß sie zu dem Zeitpunkt noch nicht, aber das was in dem Umschlag beigefügt ist, lässt keine Einhorngeschichte erwarten.

Lieutenant Jeffrey Spence ermittelt seit einiger Zeit an einigen Morden, die ihm an die Substanz gehen. Eine unbekannte Person verklebt ihren Opfern die Augen, näht ihnen die Lippen zu und entfernt ihnen Gliedmaßen. Zu diesem Zeitpunkt bekommt er von Kathleen einen Anruf und schön verschmelzen ihre Wege.

Kathy hat eine schwere Vergangenheit, ebenso wie die Mörderin. Dies lässt sie Kathleen in ihren Briefen wissen. Sie schreibt ihr von sich und ihrer Vergangenheit. Wie sie unter ihrem Vater leiden musste und wie sie jetzt mordet. Detailgetreu. Und sie erwähnt immer wieder, dass Kathleen und sie auf einer Ebene wäre. Sie würde sie verstehen.

Während der Ermittlungen geraten die Autorin und Spence immer wieder aneinander, aber tief im Inneren weiß er, dass er nur durch die Feministin an die Mörderin kommt. Und somit beginnt das Spiel mit der Zeit. Denn die Opfer bleiben nicht aus. Und als wenn das noch nicht genug wäre, kommt auch noch ihr Onkel frei, der ihr Leben als Kind zur Hölle gemacht hat.

Warum sucht sich die Mörderin ausgerechnet Kathy aus, und wieso gerade jetzt? Das dürft ihr dann selbst ergründen. :P

Gesamteindruck:

Wer es gerne blutig mag und sich nicht scheut auch in tiefere Regionen zu lesen, hat hier ein Prachtexemplar an einem sexuell gefüllten, aber dennoch sehr brutalem Psychothriller gefunden.

Unverblümt und ungeschönt schaffen es Edward mit Hilfe von Elizabeth einen beklemmenden Eindruck zu hinterlassen.

Es war mein erstes Buch von Edward Lee, das ich freundlicher Weise von Inge vom Festa Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Eine Leseprobe könnt ihr hier bekommen.
Das Buch selbst könnt ihr beim FESTA Verlag erwerben.

Ich habe Edward Lee tatsächlich dann auch noch persönlich auf der Buchmesse kennen lernen dürfen und bin begeistert. Ein rund um toller Autor, der absolut nicht mehr in den normalen Sphären denkt. Zu unserem Glück. Ein Autor, der kein Blatt über die Tasten legt ^^

Thriller Festival - Papierverzierer - Vorstellung: "Schwarzes Blut" - Reihe von Melanie Vogltanz



Ich freue mich, dass ich bei dem Thriller Festival vom Papierverzierer Verlag dabei sein darf.

Ich stelle euch heute, eine meiner Meinung nach, wundervolle Reihe von Melanie Vogltanz vor.

Ich habe Melanie durch die "Schwarzes Blut" Trilogie Elyssa leserisch kennengelernt und persönlich dann auf der Buchmesse. Ich finde sie ist nicht nur eine großartige Autorin, sondern auch ein super lieber Mensch. Ich freue mich immer total, wenn ich sie auf der #guerillalesung treffen und ihr lauschen darf.

Aber nun kommen wir zu der Reihe <3 Die Rezis zu Elyssa könnt ihr jeweils lesen, in dem ihr auf den jeweiligen Band klickt. Die Rezis zu Alfio folgen im Laufe der nächsten Monate. Ich habe sie leider noch nicht gelesen, aber das folgt noch. "Schwarzes Blut" umfasst aktuell 2 Trilogien aus dem Genre Dark Fantasy/Horror im historischen Setting bestehend aus Elyssa

Band 1: Maleficus


Wien 1365: Elyssandria kämpft gegen untote Kreaturen, die Strigoi genannt werden. Sie sind stets hungrig nach Menschenblut, praktisch unverwundbar - und sie vermehren sich rasend schnell. Der schwer zu erringende Sieg über die übermenschlichen Gegner rückt in weite Ferne, als Elyssa selbst von einer Kreatur der Finsternis mit dem schwarzen Blut der Unsterblichkeit infiziert wird. Zwar steigen ihre körperlichen Kräfte und ihre Geschicklichkeit nach der Verwandlung ins Unermessliche, aber zugleich erwacht auch eine dunkle, gierige Seite in ihr, der ihr schwacher menschlicher Geist nichts entgegenzusetzen hat. Mehr und mehr wird sie selbst zur größten Bedrohung für ihre ahnungslosen Begleiter. Kann Elyssa den Kampf gegen die Bestie in sich gewinnen? Eine blutige Tour de Force nimmt ihren Lauf.

Band 2: Mortalitas


Ungarn im Jahre 1610: Drei Jahrhunderte sind vergangen, seit Elyssandria in ihrer Heimatstadt Wien gegen die blutgierigen Strigoi in die Schlacht gezogen ist - selbst für eine Unsterbliche wie sie eine lange Zeit. Die Jahre haben sie hart und grausam gemacht. Längst ist sie jenen gleich, die sie einst mit dem schwarzen Blut infiziert haben. Als ihre alte Freundin Undine sie aufsucht, um ihre Hilfe in einem neuerlichen Krieg der finsteren Mächte zu erbitten, möchte Elyssandria die Hemykine abweisen - doch da wird sie selbst Opfer einer gemeinen Intrige. Von einem Unbekannten vergiftet, verliert Elyssandria ihre Unsterblichkeit und muss plötzlich um Leib und Leben fürchten. Sie muss sich in die Abgründe der Unterwelt begeben und sich übermenschlichen Feinden entgegenstellen. Doch die Zeit ist knapp. Kann sie den Giftmischer finden, bevor die Last ihres langen Lebens sie niederstreckt?

Band 3: Munditia


Florenz im Jahre 1686: Jahrzehntelang ist Elyssandria rastlos um die Welt gezogen, stets auf der Flucht vor ihren eigenen quälenden Erinnerungen. Als sie schließlich in Florenz strandet, schöpft sie Hoffnung auf ein paar Jahrzehnte in Ruhe und Frieden. Doch dann tauchen die Leichen von auf rätselhafte Weise zu Tode gekommenen Unsterblichen auf.
Eine christliche Bruderschaft, die sich selbst die "Genuinitá" nennt, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Welt vollständig vom schwarzen Blut zu reinigen. Als Elyssandria sich der Bruderschaft in den Weg stellt, ahnt sie nicht, dass sie damit auch in den Kampf gegen den dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit gezogen ist - und dass jenes Geheimnis, das sie für mehr als ein Jahrhundert bewahrt hat, sie nun endgültig einholt.

und

Alfio

Band 1: Wolfswille

London im Jahr 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.
Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.

Band 2: Wolfswut

New Orleans im Jahr 1909: Der Hemykin Alfio schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes durch. Als Ringkämpfer bestreitet er seinen Lebensunterhalt, wobei ihm seine Fähigkeiten als Wolfsmensch helfen, um schnell zu heilen und dem Publikum eine entsprechende Show zu liefern. Mit Opium hält er die Bestie, die in seinem Inneren schlummert, im Zaum, bis eines Tages ein Unbekannter auftaucht, der offenbar selbst übermenschliche Fähigkeiten mitbringt. Für Alfio beginnt eine Zeit der ungewöhnlichen Boxkämpfe, der unerklärlichen Voodoo-Rituale und der unvermeidlichen Erkenntnisse über einen Erzfeind.
In den Sümpfen lauert das Böse, das nur auf Alfio gewartet hat. Aber die Welt ist nun mal nicht fair – ganz besonders nicht für Unsterbliche.

Band 3: Wolfswahn (erscheint 2018)

Alle Bände können einzeln und unabhängig voneinander gelesen werden. Schöner ist es natürlich, wenn man alle Bände der Trilogien gelesen hat, um alle Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wäre aber generell nicht nötig.

Hintergrundinformationen:

Ich habe die Reihe zu Elyssa noch im "alten Gewand" gelesen, bin aber ein absoluter Fan des neuen Kleides und möchte euch diese nicht vorenthalten.

Obere Reihe sind die neuen Cover, untere Reihe die Alten <3

Hier ein paar Erklärungen zu den "Wesen", die in der Reihe vorkommen (Quelle: Melanie Vogltanz)

Die Welt von Schwarzes Blut

Im Universum von "Schwarzes Blut" existieren einige dunkle Wesen, denen das sogenannte "schwarze Blut" Unsterblichkeit und übernatürliche Fähigkeiten verleiht. Bei allen handelt es sich übergreifend um Unsterbliche, allerdings unterscheiden sie sich in den Ausprägungen ihrer Fähigkeiten.

Der Mortianer, so besagt es die Legende, soll das erste Geschöpf gewesen sein, das das schwarze Blut in sich trug. Er verfügt über übernatürliche Intelligenz, Stärke und die Fähigkeit, Tote aus ihrem Grab zurückzuholen. Ein Mortianer ist nicht in der Lage, sich selbstständig zu repoduzieren, kann allerdings Strigoi und Hemykinen erschaffen.

Erste Erwähnung: "Maleficus"

Die Strigoi sind Kreaturen, die durch das Trinken von Menschenblut ihre Wunden heilen und ihr Leben auf unbegrenzte Zeit verlängern können. Trinken sie nicht ausreichend Blut, können sie in einen Blutrausch verfallen, in dem sie nur noch wenig Menschliches an sich haben. Sie zeichnen sich außerdem durch scharfe Sinne und große Körperkraft aus. Allerdings sind sie nicht unbesiegar. Wenn man ihren Körper irreparabel beschädigt (etwa durch Verbrennen oder Köpfen), kann man sie vernichten.

Erste Erwähnung: "Maleficus"

Hemykinen ähneln den Strigoi auf dem ersten Blick in vielem. Auch sie verfügen über sehr feine Sinne und ein scheinbar unbegrenzt langes Leben. Menschenblut sind sie nicht abgeneigt, ziehen rohes Fleisch aber vor. Zusätzlich sind sie Gestaltwandler, die ihre Form in die eines Wolfes wandeln können. Beim Gestaltwechsel, der besonders für junge Hemykinen sehr kräftezehrend ist, werden (meist) alle Wunden geheilt. Viele Hemykinen leben in Rudeln, die man in Katakomben, unterirdischen Tunneln oder Abwassersystemen findet, wo sich ganze Hemykin-Subkulturen mit eigenen Legenden und Traditionen bilden können. Ebenso wie die ihrer nächsten Verwandten, die Strigoi, können ihre Körper nur durch große Gewalteinwirkung vollständig zerstört werden.

Erste Erwähnung: "Maleficus"

Bei einem Varkolak handelt es sich um das überaus seltene Ergebnis der Verbindung von Strigoi und Hemykin. Da Strigoi und Hemykinen Todfeinde sind, werden solche Sprösslinge nur äußerst selten gezeugt. Noch seltener überleben sie die Geburt. Kommt doch entgegen aller Widerstände ein gesundes Exemplar zur Welt, kann es meist seine eigene Macht nicht kontrollieren und zerstört sich dadurch nach und nach selbst. Vorher jedoch richtet es ein blindwütiges Massaker an.

Erste Erwähnung: "Munditia"

Mortus, so die Legende, soll der Ursprung aller unsterblichen Kreaturen sein. Es handelt sich um ein sehr altes Wesen, das die Erde noch vor dem ersten Leben bevölkerte. Durch einen Unfall gelangte sein schwarzes, mächtiges Blut in die Hände eines Menschen, der zum ersten Mortianer wurde.

Erste Erwähnung: "Maleficus"

So, also wer jetzt immer noch keine Lust bekommen hat auf die Reihe, dem kann ich nun leider auch nicht mehr weiter helfen.

Aber ich hoffe ihr werdet auch so viel Freude an der Geschichte haben wie ich.

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