Dienstag, 13. November 2018

Interview mit dem Autor Edward Lee

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es endlich da - das Video zu meinem Interview mit Edward Lee

An der Stelle möchte ich mich herzlich bei Inge vom Festa Verlag bedanken, die mir dies ermöglicht hat.
Dann möchte ich mich bei dem absolut symphatischen Edward Lee bedanken. Er hat meine Fragen alle beantwortet, ich durfte ihn ablecken und er ist auch noch sooo nett. Also so ganz anders als seine Bücher. Aber an der "Fassade" möchte ich dennoch nicht kratzen, und ihn so in Erinnerung behalten.
Und mein dritter Dank geht an Markus Lawo, der mich zu dem Interview begleitet hat, und mir die Kamera gehalten hat.

Vielen Dank an euch alle.

Das Interview ist auf englisch geführt worden. Seht es mir nach, dass ich es nicht fließend beherrsche. :)
Die Übersetzung versuche ich sobald wie möglich noch hier unter das Video schriftlich als Frage-Antwort Dokument zu ergänzen.

Dann mal viel Spaß
PS: Das Video ist unbearbeitet. Absolut ehrlich und daher auch mit vielleicht dem ein oder anderen Verhaspler und Patzer. Seht es mir bitte nach :*
Eure Kitty


Rezi zu „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek

WERBUNG durch Produktplatzierung

So, es ist vollbracht, mein erstes Mal.

Es war gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Hat auch gar nicht weh getan. Zum Ende hin ein bißchen verwirrend, da es anders endete, als ich erwartet habe, aber generell wirklich überraschend gut.

Haha, nein, nicht das was ihr denkt ^^
Ich habe meinen ersten Fitzek gelesen. Und tja, was soll ich sagen, ich bin überrascht. Und ich denke es wird nicht mein letzter sein.

Aber nun kommen wir zum Buch.


DER INSASSE

Inhalt

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berkhoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: Er muss selbst zum Insassen werden. 

Der Insasse.
Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren.


Meine Meinung:

Äußerer Anschein, da Cover nicht reicht :) :

Also ich habe vom Droemer Verlag eine Ausgabe der limitierten Edition des Hardcovers bekommen und war hin un weg. Ich hab in meinem kurzen Leseleben ja schon einige sehr coole Cover in den Händen gehalten, aber das gehört definitiv zu denen, die mir wahrscheinlich am Meisten im Gedächtnis bleiben werden. 

Es ist leicht „gepolstert“ und man kann in die Hülle „drücken“. Die kleinen „Knöpfe“ sind leicht hervorgehoben und somit leicht spürbar. Alles an dem Cover erinnert an die „klassische Gummizelle“ so wie wir uns vorstellen, das die Wände sich anfühlen müssten.

Die Seiten selbst sind rot. Also nicht innen das Geschriebene, aber die Kanten der Seiten sind rot. Somit sticht das weiß des Covers mit der roten Titelschrift noch mehr heraus. 

Also alles in Allem ein echter Blickfang. 

Inhalt:

Ja, wo fang ich an. Ich könnte euch erzählen, was ihr in der Inhaltsangabe über das Buch findet, aber das wäre ja nicht Sinn der Sache. 

Ich möchte aber auch nicht zu sehr aus dem Buch erzählen, da ich finde, dass auch wenn der Inhalt sehr minimiert verrät um was es geht, alles gesagt ist. 

Also erzähl ich euch wie ich mich beim Lesen gefühlt habe.

Ich bin ja sehr kritisch an das Buch herangegangen, da ich ja immer wieder gesagt habe: „Fitzek les ich nicht, der wird mir zu sehr gehyped!!“ Wer mich kennt, weiß ich schwimme gerne gegen den Hypestrom. Ich bin aber froh, dass ich mich umentschieden habe. 

Aber wie kam es dazu?, könnten sich jetzt einige fragen. Zurecht. 

Also alles begann mit einer Mail, die im Rahmen meiner Bloggeranmeldung für einen Newsletter bekommen habe, in dem man sich bewerben konnte, vorab „Der Insasse“ in einer Psychiatrie lesen zu können. Hmm, dachte ich mir, klingt nach einem guten Plan. ^^ Also habe ich mich beworben. Den Ablauf fand ich so interessant, und auch die kontroversen Diskussionen um dieses „Experiment“ herum, dass ich immer neugieriger auf das Buch geworden bin.

Als ich dann festgestellt habe, dass ich nicht zu den Auserwählten zähle, habe ich einfach mal frech gefragt, ob ich denn ein Exemplar zum Lesen bekomme. Und das habe ich. Und ich bin froh, dass ich es gelesen habe.

Es ist aus der von Max Vater geschrieben, der sich in die Psychiatrie einschleusen lässt unter einem Pseuydonym, um den Entführer seines Sohnes dazu zu bringen, ihm zu erzählen, was mit Max passiert ist. Denn nur so kann er mit dem Schmerz klarkommen, der ihm alles genommen hat. Seine Frau und seine Tochter. Im Prinzip sein ganzes Leben. 

Der Plan gelingt absurder Weise, und er landet in „Idiotical Island“ wie die Psychiatrie hinter vorgehaltener Hand genannt wird. 

Was er dort jedoch erlebt, sollt ihr selbst lesen, denn ich möchte nicht vorgreifen. Aber ich finde ihr sollt wissen, dass man in dem Buch schnell erkennen kann, dass es einfacher ist, in eine Rolle zu schlüpfen und die Realität sich verschieben, als man denkt. 

Das Ende war sehr überraschend, denn es ist nicht immer das was es scheint.

So, mehr möchte ich jetzt zum Inhalt nicht mehr erzählen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war nicht zu anspruchsvoll, hat sich leicht und flüssig gelesen. Die Fremdwörter, die stellenweise benutzt wurden, wurden gleich im Text erklärt. Emotionen wurden gut beschrieben, stellenweise habe ich mich sogar ansatzweise so unbehaglich gefühlt wie Max‘ Vater. 

Wer mit „harten Fakten“ nicht umgehen kann, wenn es um Kinder geht, sollte das Buch nicht lesen, denn die kleinen Einblicke, die man bekommt über das was den Kindern zugestoßen ist, sind schon ein wenig beklemmend. Aber ein Psychothriller ist ja auch kein Spaziergang über einen Ponyhof :P

Fazit:

Also was kann ich noch sagen, nachdem ich euch so zugeschwallt hab. Mir hats gefallen. Mein erstes Mal mit Herrn Fitzek, wird nicht mein letztes Mal bleiben.

Ich habs gleich danach meinem besten Freund zum Lesen geliehen, bin gespannt wie er es findet. Bis jetzt - er ist bei der Hälfte - findet er es gut. :)

Ach und was ich noch sagen will: Lest unbedingt die Danksagung - die ist super :)

Hier möchte ich auch Danke sagen, an den Droemer Verlag, dass er mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat und mir somit die Fitzek-Welt eröffnet hat. Und an Herrn Fitzek, dass er diese Geschichte geschrieben hat.