Montag, 17. Juni 2019

Rezi zu "Malena - Ein Hauch von Hölle" von Alexandra Mazar

Wer von euch wollte schon immer mal wissen, was passiert, wenn die Tochter des Teufels lügt?

Tja, ich weiß es jetzt und finde es äußerst amüsant :P Ich habe nämlich das neueste Werk aus der Feder von Alexandra Mazar gelesen und möchte euch meine Meinung dazu nicht vorenthalten.

Aber jetzt mal langsam. Erst einmal stelle ich euch das Cover vor :)



So, das ist es - Das Cover zu "Malena - Ein Hauch von Hölle"

Um was geht es?

Hier mal der Klappentext:

Meine Familie ist kompliziert. Jeder hat krasse Erwartungen an mich. Ich soll in Papas Geschäft einsteigen. Verstehen Sie mich nicht falsch, das ist eigentlich genau mein Ding. Doch ich will mehr, meine menschliche Seite entdecken, mich verlieben, die ganze rosa Packung. Mit Gabriel, meinem Engel.
Ein echtes Dilemma, denn wahre Liebe und freier Wille sind nichts für den Chef der Hölle. Deshalb hat er mir Mr Darcy auf den Hals gehetzt, einen zugegebenermaßen recht stattlichen Dämon.
Und als wäre mein Leben nicht schon kompliziert genug, will meine Mutter jetzt auch noch heiraten und Luzifer hat sich selbst zur Hochzeit eingeladen. Halleluja! Verstehen Sie? Ich bin Malena, die Tochter des Teufels, und das kotzt mich so richtig an.

Und jetzt kommen wir zu meiner Meinung dazu:

Cover:

Ich habe über einen längeren Zeitraum die Coverenthüllung von Alexandra verfolgt und war echt gespannt, welches Werk mich da erwarten wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin begeistert. Auf dem Cover sieht man eine junge Frau (wie auch ihr sicherlich nicht übersehen könnt :P), die meiner Meinung nach exakt der Vorstellung von Malena aus dem Buch entspricht. Die Zeichnung ist wahnsinnig künstlerisch und spricht mit wirklich an.

Inhalt und Schreibstil:

Vorweg muss ich dazu sagen, dass ich, bevor ich zu Malena gegriffen habe, eine kleine Leseflaute hatte. Aber kaum hatte ich das Buch angefangen, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen und meine Flaute war davon.

Der Schreibstil ist sehr treffend für eine junge Frau im Alter von Malena gehalten und weißt, meiner Meinung nach, keine unnötigen hochgezogenen Begrifflichkeiten auf.
Es ist geschrieben, wie jemand wie Malena denken und reden würde. Aber wie redet Malena? Ich würde sagen, wie eine kleine verzogenene Göre, die sich gegen ihren Vater stellt und versucht mit ihrem heißblütigen (im wahrsten Sinne des Wortes) Temperamtent in der Menschenwelt klar zu kommen. Das das aber bei ihren Gefühlsausbrüchen nicht immer einfach ist, schafft Alexandra durch ihre Wortspiele wunderbar dem Leser rüber zu bringen. Ich habe mich durch die genervten Wutausbrüche bestens amüsiert. Und diese Wutausbrüche bringt Malena oft in Situationen, die die Hilfe von dem Gefolge ihres Vaters benötigt, um wieder Ordnung zu schaffen. Aber ihr Vater ist nicht einfach nur ein Vater - er ist der Fürst der Hölle. Und diese Tatsache stresst Malena, denn sie soll sich für eine Seite entscheiden. Die der Menschenwelt, oder die der Hölle. Aber so einfach ist diese Entscheidung nicht. Und diesen Konflikt zwischen der Oberwelt mit ihrer menschlichen Mutter und der Unterwelt mit deren Vater und dessen Gefolge, schafft Alex es wunderbar komisch, und auch stellenweise doch nachdenklich rüber zu bringen.

Sogar eine kleine Weisheit habe ich gelernt. Lügen stinken :) Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Und wie ich das meine, könnt ihr dann ja selbst nachlesen.

Fazit:

Malena ist ein Teil einer mehrteiligen Reihe. Daher hat dieser Band nur 107 Seiten, die dennoch bestens unterhalten und Lust auf mehr machen. Ich freue mich auf die kommenden Teile und kann es kaum erwarten zu lesen, wie es mit Malena weitergeht.

Miau eure Kitty
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Ein Dank geht hier wieder an Alexandra, die mir ihr Buch als Reziexemplar zur Verfügung gestellt hat. :*

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